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Der Hauptauftragnehmer des neuen mobilen, bodengebundenen Luftverteidigungssystems der norwegischen Streitkräfte, Kongsberg, hat sich für die Radare von Weibel Scientific entschieden. Die besondere Stärke der Radare von Weibel liegt in der Fähigkeit, sehr tief fliegende, kleine und langsame Drohnen (low-flying, small and slow – LSS) auf große Entfernungen zu erkennen und zu verfolgen. Diese Fähigkeit erreichte das Unternehmen durch eine Kombination aus Überwachung und hochpräziser Ortung, die Weibel bereits 2016 für die indonesische Luftwaffe entwickelte. Dieselbe Technologie wird nun auch zur Sicherung des norwegischen Luftraums beitragen.

„Dies ist einer der strategisch wichtigsten Aufträge, die wir in unserer gesamten Geschichte erhalten haben“, sagte Peder R. Pedersen, CEO von Weibel Scientific, anlässlich des neuen Vertrages. „Wir haben gezeigt, dass sich die Technologie von Weibel im Vergleich zu den größten Anbietern auf dem globalen Überwachungsradarmarkt von anderen abhebt.“

Das mobile Luftverteidigungssystem der norwegischen Streitkräfte besteht neben den Radaren von Weibel aus Systemen von Kongsberg, NASAMS von Raytheon sowie IRIS-T SLS von Diehl Defence.

Weibel-Radare für die mobile Luftverteidigung der norwegischen Streitkräfte
Weibel-Radare für die mobile Luftverteidigung der norwegischen Streitkräfte

„Wir haben gewonnen, weil wir der einzige Radarhersteller der Welt sind, der eine völlig einzigartige Technologie liefern kann“, fügte Pedersen hinzu. „Als wir vor drei Jahren das erste Radar, das Doppler- und Pulstechnologie kombiniert, nach Indonesien lieferten, haben wir den Grundstein für ein völlig neues Geschäftsfeld mit großem Potenzial gelegt. Dieser Vertrag mit Kongsberg ist ein weiterer Meilenstein auf unserem strategischen Weg.“

Dorothee Frank