Heckler & Koch, der heute bedeutendste deutsche Hersteller von Handwaffen, wurde am 28. Dezember 1949 in Oberndorf am Neckar von ehemaligen Mitarbeitern der weitgehend demontierten Mauserwerke gegründet.

Seit der Gründung hat sich Heckler & Koch zu einem führenden Hersteller von Handfeuerwaffen entwickelt, bekannt für Qualität, Innovation und Zuverlässigkeit, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom 16. Mai. Als Hauptausrüster der Bundeswehr und vieler Polizeibehörden stehe das Unternehmen für Hochtechnologie „Made in Germany“.

Mit rund 1.300 Beschäftigten in Deutschland und den USA ist Heckler & Koch heute in nahezu allen Mitgliedsstaaten von NATO und EU vertreten. Auch für die kommenden Jahre setzt das Unternehmen nach eigener Angabe auf Innovation, Qualität und eine enge Partnerschaft mit seinen Kunden – im Sinne von Freiheit, Sicherheit und Verantwortung.

Am 16. Mai hat das Unternehmen mit Vertretern aus Politik, Bundeswehr, Industrie und Gesellschaft das 75-jährige Bestehen im Rahmen eines Festakts gefeiert. Vorstandsvorsitzender Jens Bodo Koch betonte in seiner Rede die tiefe regionale Verwurzelung bei gleichzeitig globaler Ausrichtung. „Dieses Jubiläum ist vor allem ein Verdienst unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Kompetenz, Einsatz und Leidenschaft zum Erfolg beigetragen haben.“

Die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg, Nicole Hoffmeister-Kraut, hob die Bedeutung von Heckler & Koch für die wirtschaftliche und sicherheitspolitische Souveränität Europas hervor. Das Unternehmen leiste mit seinen Standorten in Deutschland, den USA, Frankreich und Großbritannien einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Freiheit und Demokratie.

Generalleutnant Andreas Marlow, stellvertretender Inspekteur des Heeres, hob die langjährige Partnerschaft mit Heckler & Koch hervor: „Was wir bei Ihren Produkten immer wieder erleben durften: Heckler & Koch steht für Zuverlässigkeit, für Präzision und für Robustheit. Kurz: Für Eigenschaften, auf die sich unsere Soldatinnen und Soldaten verlassen können – und müssen.“

Redaktion / gwh