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Der Handwaffenhersteller Heckler & Koch hat das Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatzrückgang von 3,7 Millionen Euro auf 301,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das operative Ergebnis nahm um 19,8 Millionen Euro auf 62,2 Millionen Euro ab. Das führt Heckler & Koch auf hohe Investitionstätigkeit zurück.  Beide Zahlen seien die zweitbesten Jahreszahlen, die Heckler & Koch jemals erzielt haben, schreibt das Unternehmen.

„Heckler & Koch befindet sich am Beginn der nächsten Wachstumsphase“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Dr.-Ing. Jens Bodo Koch und verwies auf Streitkräfte Luxemburgs und Spaniens sowie auf die Polizei als neue Kunden. Mit den Produkt-Innovationen setze Heckler & Koch neue Standards in der Ausstattung von Streitkräften und Polizeibehörden in Deutschland, der Europäischen Union und der NATO, so Koch weiter.

Ein besonderes Augenmerk legt das Unternehmen aus Baden-Württemberg erneut auf die Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums, die Bundeswehr mit dem HK416 unter den Bezeichnungen G95A1 und G95KA1 auszurüsten. „Der vereinbarte Rahmenvertrag wird über Jahre hinaus für eine gute Auslastung sorgen. Dank frühzeitiger Investitionen und vorrausschauender Materialbeschaffung wären wir sogar in der Lage, die Bundeswehr früher als geplant zu beliefern“, so Koch.

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Heckler & Koch unterstützt auch die Ukraine. „In Nutzung befindet sich dort nahezu unser gesamtes Produktportfolio, von den Pistolen über die Sturmgewehre und die schweren Maschinengewehre bis zur Granatmaschinenwaffe im Kaliber 40 mm, um nur einige Beispiele zu nennen.“, erläuterte Vertriebsvorstand Marco Geißinger.

Das Unternehmen will im Verbund mit dem nachhaltig gesunkenen Schuldenstand den bewährten Wachstums- und Innovationskurs fortsetzen.

Redaktion / gwh