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Das ungarische Verteidigungsministerium hat Rheinmetall mit der Lieferung eines umfangreichen Munitionspakets im Wert von mehreren hundert Millionen Euro beauftragt. Der Auftrag sehe die Lieferung von Munition für Schützenpanzer, Kampfpanzer, Artillerie und Täuschkörper-Systemen vor, schreibt Rheinmetall in einer Pressemitteilung. Demnach soll der Auftrag im Zeitraum 2023 bis 2031 erfüllt werden. Der überwiegende Teil der Munition werde in Ungarn gefertigt.

Wie Rheinmetall schreibt, umfasst das Paket 30mm x 173-Munition in drei Produktvarianten, 120mm-Panzermunition, 155mm-Artillerie-Geschosse einschließlich Treibladungen und Zündern. Dazu kommen 40mm- und 76mm-Täuschkörper für die Nebelsysteme ROSY und Maske und Patronen in den Kalibern 12,7mm und 7,62 mm.

Mit der Munition werden u.a. die drei neuen Hauptwaffensysteme des ungarischen Heeres ausgestattet: der Kampfpanzer Leopard 2 A7+, die Panzerhaubitze 2000 und der Schützenpanzer Lynx. Im Rahmen des zehnjährigen militärischen Entwicklungsprogramms Zrinyi hat Ungarn eine umfassende Modernisierung des Heeres eingeleitet. Die neuen Gefechtsfahrzeuge sollen ab 2023 zulaufen.

Redaktion / gwh