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In Vorbereitung der Produktion von Schützenpanzern Lynx HF41 für die ungarischen Streitkräfte hat Rheinmetall einen Auftrag über rund 30 Millionen Euro an das slowakische Unternehmen Ray Service vergeben. Der Vertrag umfasse Steuerungssysteme, Kabelbäume und Beleuchtungssysteme für die zweite Phase des ungarischen Lynx-KF41-Programms, schreibt Rheinmetall. Darüber hinaus wurde ein fester Vorvertrag mit gleichem Inhalt und Volumen für die Lieferung von Lynx-Schützenpanzern an das slowakische Heer geschlossen, falls Rheinmetall in einer laufenden Ausschreibung den Zuschlag erhält.

Die Komponenten und Systeme von RayService für die ungarischen Streitkräfte werden nach Angaben von Rheinmetall im slowakischen Werk in Skalica produziert und anschließend nach Ungarn exportiert. Damit profitiere RayService von der Integration in die Lynx-Lieferkette noch vor der eigentlichen Ausschreibungsbewertung in der Slowakei.

Die strategische Kooperation sichere die flächendeckende Unterstützung von RayService für die innovative Schützenpanzerplattform Lynx von Rheinmetall, führte das Unternehmen aus. RayService trage zu Lynx und anderen Rheinmetall-Programmen durch die Lieferung von wichtigen elektrotechnischen und elektromechanischen Systemen sowie durch die lokale Fertigung von Ausrüstungen Dritter bei, darunter ABC-Systeme, Feuerlöschsysteme, Turmantriebssysteme sowie Ketten und Laufräder.

Elektronische und elektrische Systeme für den Schützenpanzer Lynx von RayService

Redaktion /gwh