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Das österreichische Heer erhält 30 weitere gepanzerte Radfahrzeuge des Typs Pandur 6×6 Evolution (Evo). Einen entsprechenden Auftrag hat das Wiener Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) vor kurzem mit der Herstellerfirma General Dynamics European Land Systems-Steyr geschlossen. Die jetzt bestellten Fahrzeuge werden als Mannschaftstransportpanzer (MTPz) geliefert. Sie sind modular aufgebaut, so dass sie im Bedarfsfall z.B. in ein Evakuierungsfahrzeug zur Rettung von Verwundeten umgerüstet werden können. Gemeinsam mit den im Jahr 2016 beschafften 34 Fahrzeugen, die im Kompetenzzentrum „Pandur Evo“ im Jägerbataillon 17 in Straß/Steiermark beheimatet sind, wird das Österreichische Bundesheer damit in Zukunft eine Flotte von 64 neuen Pandur Evo betreiben. Die aktuell bestellten Fahrzeuge sollen in den Jahren 2022 und 2023 ausgeliefert werden.

Der Mannschaftstransportpanzer Pandur ist seit 1996 im Inland sowie in friedenssichernden Auslandsmissionen im Einsatz. Die modernisierte Version des Pandur MTPzUN, der Pandur Evo, schützt die Besatzung besser vor Minenbedrohungen und Sprengvorrichtungen (IEDs). Das Fahrzeug kann insgesamt elf Soldaten transportieren. Es wird in Österreich hergestellt.

Die Pandur-Fahrzeugfamilie ist als 6×6 und 8×8-Version in terrestrischer und amphibischer Ausführung verfügbar und ist die Basis-Plattform für verschiedene Waffen- und Ausrüstungssysteme. GDELS-Steyr hat mehr als 3‘000 gepanzerte Fahrzeuge (Ketten- und Radfahrzeuge) gebaut, von denen weltweit mehr als 800 Pandur-Plattformen in Betrieb sind.

Österreich kauft noch mehr Radpanzer
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Redaktion