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Der leichte Panzer Sabrah wird von der israelischen Firma Elbit Systems an ein Land “im asiatisch-pazifischen Raum” geliefert. Nach offiziell nicht bestätigten Informationen soll es sich bei dem Land um die Philippinen handeln. Bereits im Oktober 2020 gab es Meldungen, dass die Republik Philippinen den Sabrah für die Ausstattung der Landstreitkräfte ausgewählt hat. Demnach sollten 18 Sabrah auf Ketten- und zehn auf Radfahrgestellen bestellt werden. Hinzu kommen je ein Führungs- und Bergefahrzeug auf Ascod-Basis. Der Auftragswert beträgt umgerechnet rund 140 Millionen Euro. Der Generalunternehmer Elbit hat für die Fahrgestelle General Dynamics European Land Systems (GDELS, Spanien) mit der Zulieferung von Kettenplattformen Ascod 2 und Excalibur Army (Tschechien) mit der Zulieferung von Radplattformen Pandur II als Trägerfahrzeuge beauftragt. Innerhalb von drei Jahren sollen die mit einer 105-mm-Kanone bewaffneten Panzer ausgeliefert werden.

Leichter Panzer Sabrah auf Rad und Kette aus Israel
Foto: GDELS

Der leichte Panzer Sabrah wiegt 30 Tonnen. Der Hersteller lobt die hohe Feuerkraft und die hohe Mobilität. Beide Plattformen erhalten neben dem bemannten Zwei-Mann-105-mm-Turm eine Reihe von Elbit-Subsystemen, darunter elektro-optische Visiere, Feuerleitsysteme, TORCH-X Gefechtsführungssysteme, E-LynX softwaredefinierte Funksysteme und logistische Überwachungssysteme.

Der Ascod wird als Plattform bereits in Österreich, Spanien und Großbritannien genutzt. Der Pandur ist in Österreich, Tschechien, Indonesien und Portugal im Einsatz.

Leichter Panzer Sabrah auf Rad und Kette aus Israel
Leichter Panzer Sabrah auf Rad und Kette aus Israel

Gerhard Heiming