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Gut zwei Jahres nach Auslieferungsbeginn 2018 konnte Arquus das 2.000ste Führungs- und Verbindungsfahrzeug VT4 an die französischen Streitkräfte übergeben. Das ist knapp die Hälfte der 4.380 bestellten leichten taktischen Mehrzweckfahrzeuge, die für den Einsatz im Inland, in den Überseegebieten und in stabilisierten Konfliktzonen vorgesehen sind. 3980 VT4 sind für das Heer vorgesehen, der Rest geht an die anderen Teilstreitkräfte.

Zusammen mit dem Lieferauftrag ist Arquus mit der Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge beauftragt worden. Die Firma hat sich verpflichtet, dass 95 Prozent der Fahrzeuge immer verfügbar sein sollen. Dazu greift das Unternehmen auf ein Servicenetzwerk zurück, dessen Standorte – auch in Übersee – höchstens 50 km vom Stationierungsort der Fahrzeuge entfernt ist.

Ergänzt wird das VT4-Paket durch Ausbildung der Besatzungen, die das Fahrzeug nutzen, für das Wartungspersonal und nicht zuletzt für Arquus-Mitarbeiter in den Servicestützpunkten.

Der rund drei Tonnen schwere VT4 ist ein militarisierter Ford Everest, der Platz für fünf Personen bietet (oder vier Infanteristen mit FELIN-Ausstattung). Er ist mit einer Klimaanlage und Fahrassistenten ausgestattet. Hilfreich für die Einsatzkräfte ist eine größere Bodenfreiheit. Das Fahrzeug ist vorbereitet für die Integration des Führungs- und Kommunikationssystems SITEL, zwei PR4G-Funkgeräten mit integrierter Verschlüsselung und satellitengestützter Navigation.

Gerhard Heiming