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Die ungarischen Streitkräfte haben bei Krauss-Maffei Wegmann (KMW) 44 fabrikneue Kampfpanzer Leopard 2 A7+ und 24 ebenfalls fabrikneue Panzerhaubitzen PzH 2000 bestellt. Für Ausbildungszwecke erhält Ungarn darüber hinaus zwölf gebrauchte Kampfpanzer Leopard 2 A4 aus KMW-Beständen. Damit kann Ungarn je ein Panzer- und ein Artilleriebataillon mit modernen Kampffahrzeugen ausstatten.

Panzerhaubitze 2000 in Afghanistan (Foto: KMW)

Mit den neuen Waffensystemen sollen die noch immer genutzten entsprechenden Geräte aus russischer Produktion ersetzt werden. Die Verwendung von Kampffahrzeugen nach europäischen Standards ist ein Schritt zur Verbesserung der die Interoperabilität der ungarischen mit europäischen Streitkräften.

Der Auftragswert wird auf über eine Milliarde Euro geschätzt. Es wird erwartet, dass die ersten Fahrzeuge nicht später als Ende 2020 ausgeliefert werden.

Erst kürzlich hat Ungarn 16 Mehrzweckhubschrauber H225M und 20 Mehrzweckhubschrauber H145M mit dem Waffensystem HForce bestellt.

Die umfangreichen Beschaffungen von Waffensystemen erfolgen im Rahmen des zehnjährigen militärischen Entwicklungsprogramms Zrinyi, mit seit 2016 Waffensysteme und Ausrüstung der ungarischen Streitkräfte erneuert werden sollen.

Gerhard Heiming

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