Die Lithuania Defense Services (LDS), ein Joint Venture von Rheinmetall und KNDS Deutschland, baut in Kaunas/Litauen ein Montagewerk für die Fertigung von bis zu 41 Kampfpanzer Leopard 2 A8. KNDS Deutschland, der Hersteller des Kampfpanzers hat einen entsprechenden Vertrag dem litauischen Verteidigungsministerium unterzeichnet.
In einem weiteren Vertrag wurde die Ausbildung von Fachpersonal für die Fertigung, für Instandsetzungsarbeiten und für den logistischen Support der Systeme über einen Zeitraum von fünf Jahren geregelt. Die Ausbildung soll nach der Auslieferung des ersten Systems beginnen.

„Der Vertrag ist ein deutliches Zeichen dafür, dass wir in der Lage sind, schnell und unkompliziert die Fertigung unserer Produkte, den Herausforderungen Europas in dieser Zeit, anzupassen. Gerade dieses Projekt steht ganz im Sinne einer engen Kooperation Europas im Bereich der Landsysteme, da der Vertrag über die Leopard 2 A8 Systeme über den von der Bundesregierung und dem deutschen Beschaffungsamt geschaffenen Rahmenvertrag zustande kam“, sagte Ralf Ketzel, CEO von KNDS Deutschland.
Beschaffung Leopard 2 A8 über das Common Procurement Agreement
Litauen ist am 19. Dezember 2024 als erstes Land in das Common Procurement Agreement (CPA) eingetreten, das die Bundesregierung mit KNDS Deutschland vereinbart. Mit dem CPA wird Alliierten und befreundeten Staaten die Möglichkeit eröffnet, Kampfpanzer Leopard 2 A8 zu den gleichem Konditionen zu erwerben, die KNDS Deutschland und das BAAINBw vereinbart haben. Neben Deutschland sind zwischenzeitlich sind Norwegen, Schweden, Litauen, den Niederlanden und Tschechien und demnächst auch Kroatien dem CPA beigetreten und haben zusammen mehr als 400 Kampfpanzer bestellt.
Gerhard Heiming

















