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Die ersten zwei von 14 im Juni 2023 in Auftrag gegebenen Kampfpanzer Leopard 2 A4 sind von Rheinmetall überholt worden und werden nach Polen ausgeliefert, wo die Ausbildung der ukrainischen Panzersoldaten im Rahmen der europäischen Ausbildungsmission EUMAM stattfinden soll. Dies hat das niederländische Verteidigungsministerium am 16. Januar bekanntgegeben.

Die Niederlande und Dänemark hatten im Juni 2023 gemeinsam mit der deutschen Bundesregierung Rheinmetall beauftragt, die Kampfpanzer aufzubereiten und an die Ukraine zu liefern (ESuT berichtete). Nach Rheinmetall-Informationen stammen die Kampfpanzer aus Beständen des Unternehmens, die aus der Übernahme von verschiedenen Nutzerstaaten stammen. Das Auftragsvolumen liege im niedrigen dreistelligen Millionen Euro-Bereich.

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Die ersten zwei Kampfpanzer Leopard 2 A4 sind für die Ausbildung ukrainischer Panzersoldaten vorbereitet. (Foto: Defensie)

Die weiteren zwölf Kampfpanzer werden derzeit von Rheinmetall für die Ausbildung und den Einsatz aufbereitet, so das Ministerium weiter. Nach dem derzeitigen Zeitplan werden die Panzer mit Ersatzteilen und Munition im Sommer in die Ukraine geliefert. Dort sollen sie gegen den russischen Aggressor eingesetzt werden. Die große Feuerkraft, der gute Schutz und die Geschwindigkeit der Panzer werden der Ukraine im Kampf helfen.

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Die Niederlande sind nach Angabe des Ministeriums Teil der internationalen Panzerkoalition, die die Ukraine mit Kampfpanzern versorgt. Gemeinsam mit Dänemark und Deutschland hat das Land auch Leopard-1-Panzer für die Ukraine gekauft. Die Panzerkoalition hat bisher mehr als hundert Kampfpanzer Leopard – vom Leopard 1 A5 bis Leopard 2 A6 – in die Ukraine geliefert.

Redaktion / gwh