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Rheinmetall baut in seinem Military Vehicle Centre of Excellence (MILVEHCOE) in Queensland, Australien, ein Testchassis für den Schützenpanzer Lynx und liefert es an Rheinmetall America.

In den USA dient das Testchassis als Versuchsträger für Entwicklungen im Rahmen des Wettbewerbs für das Optionally Manned Fighting Vehicle (OMFV), mit dem der M2 Bradley abgelöst werden soll. Wenn die derzeitige Phase des digitalen Entwurfs abgeschlossen ist, soll als nächstes der Prototypenbau in Auftrag gegeben werden. Der für modulare Ergänzungen konzipierte Lynx wird mit Baugruppen unterschiedlicher Hersteller bestückt, so dass die Anforderungen der U.S. Army erfüllt werden können.

Im MILVEHCOE baut Rheinmetall ein australisches Industrieteam für den Bau des Lynx auf, dessen Effizienz sich mit dem Testchassis beweisen soll. Dazu gehören unter anderem Marand für das Dachmodul, Supashock für das Fahrwerk, MILSPEC für die Lichtmaschine und Bisalloy Steel und verschiedene Partner für mechanische und elektrische Fertigung. Vor wenigen Tagen erst hatte Rheinmetall den in Australien produzierten Lynx-Unterstützungspanzer vorgestellt.

Lynx-Testchassis für OMFV
Lynx-Testchassis für OMFV

Mit dem Lynx IFV bewirbt sich Rheinmetall im Beschaffungsvorhaben Land 400 Phase 3 des australischen Heeres. Ende Oktober 2021 wurde das Best and Final Offer abgegeben. Im nächsten Jahr soll die Auswahlentscheidung getroffen werden.

Redaktion / gwh