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Das britische Verteidigungsministerium hat mit BAE Systems und Leonardo UK die Modernisierung der Radarfähigkeiten der britischen Eurofighter Typhoon vereinbart. Wie das Ministerium mitgeteilt hat, sollen für die Kampfflugzeuge in einem Fünfjahresvertrag das „fortschrittlichste“ European Common Radar System (ECRS) Mk2 entwickelt und in die Flugzeuge integriert werden. Der Vertragswert wurde mit 870 Millionen Pfund (umgerechnet eine Milliarden Euro) angegeben.

Das hochmoderne Radar werde die Kontrolle des Typhoon über die Luft verändern und eine weltweit führende Fähigkeit zur elektronischen Kriegsführung mit sich bringen, so das Ministerium weiter. Das Radar werde es dem Flugzeug ermöglichen, gleichzeitig mehrere Ziele in der Luft und am Boden zu erkennen, zu identifizieren und zu verfolgen. Das ECRS Mk2 soll in die Typhoon Tranche 3-Flugzeuge integriert werden. Das Radar soll auch anderen Eurofighter-Nationen angeboten werden, um die britischen Verteidigungsexporte anzukurbeln.

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Die deutschen und spanischen Eurofighter werden mit dem ECRS Mk1 ausgestattet, das von Hensoldt und Indra entwickelt werden. Die Bezeichnungen Mk1 und Mk2 verweisen nicht auf unterschiedliche Entwicklungshöhen sondern auf unterschiedliche Fähigkeiten entsprechend den militärischen Forderungen der jeweiligen Bedarfsträger.

Redaktion / gwh