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Der deutsche Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall hat von zwei europäischen NATO-Kunden den Auftrag zur Lieferung von 40mm-Munition bekommen. Der Gesamtwert der insgesamt drei geschlossenen Verträge beläuft sich auf über 30 Millionen Euro. Dies geht aus einer Mitteilung von Rheinmetall hervor.

Weiter heißt es, dass ein Kunde einen Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von sieben Jahren über bis zu 300.000 Patronen abgeschlossen habe. Bei den Patronen handelt es sich um die zwei Varianten LV (low velocity) und HV (high velocity) der 40mm-Munition.

Der erste Abruf aus diesem Rahmenvertrag von zirka 75.000 Patronen sei bereits erfolgt.

Der gleiche Kunde hat zudem einen weiteren Vertrag über die Lieferung von bis zu 45.000 programmierbaren Patronen 40mm x 53 HV HE-T ABM (High Velocity High Explosive-Tracer Airburst Munition) abgeschlossen. Die Auslieferung dieser Patronen solle in der ersten Jahreshälfte 2024 erfolgen, so das Rüstungsunternehmen.

Der zweite Kunde hat ebenfalls einen Vertrag über die Lieferung von rund 10.000 Patronen der Sorte 40mm x 53 HV HE-T ABM geschlossen. Deren Auslieferung soll bereits Mitte dieses Jahres erfolgen.

Laut Rheinmetall wird die 40mm-Airburstmunition vor allem zur Drohnenbekämpfung verwendet.

 

Redaktion / oh