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Immer wieder gerät die Bundeswehr in die Schlagzeilen, weil Soldaten mit rechter oder gar rechtsradikaler Gesinnung auffallen. Immer wieder wird von Seiten der politischen Führung beteuert, es handele sich um Einzelfälle.

Wer sich in der Bundeswehr umsieht, findet für diese Haltung der Bundeswehrführung ausreichend Argumente. In den Verbänden und Einrichtungen der Bundeswehr finden sich wenige Beispiele dafür, dass die Bundeswehr zum Hort rechtsextremer Gesinnung geworden ist – im Gegenteil: In den Verbänden funktioniert die Ächtung solcher Gesinnung wie in weiten Teilen der Gesellschaft auch.

Mehr Prophylaxe gegen rechts
Erst wenn die Bewerber in der Bundeswehr sind, ist das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst zuständig (Foto: mawibo-media)

Aber sie funktioniert eben auch nur, wie in weiten Teilen der Gesellschaft. Auch in der Bundeswehr gibt es einen nicht näher bezifferbaren Prozentsatz an Männern – und auch Frauen –, die rechtsextremem Gedankengut anhängen. Offensichtlich ist das Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr in Calw ein besonderer Magnet für Menschen mit einer solchen Gesinnung.

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