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Seit einigen Tagen sind Bilder im Netz aufgetaucht, die die russische ‚Udarno-Razvedyvatelnyi Bespilotnyi Kompleks‘ „Okhotnik“ (‚Unbemannter Angriffs/Aufklärungskomplex‘ „Jäger“) auf dem Boden zeigen. Es ist nicht bekannt ob die Bilder unbeabsichtigt ihren Weg ins Netz gefunden haben oder mit voller Absicht der russischen Seite veröffentlich wurden.

Das herausstehende Nachbrenner-Triebwerk konterkariert die vermuteten Stealth-Eigenschaften eines Nurflüglerkonzepts.
(Foto: VK)

Laut einer TASS Meldung wird vermutet, dass der Okhotnik ein Startgewicht von bis zu zehn Tonnen aufweist und von Suchoj konstruiert und hergestellt wurde. Die Bilder zeigen die Drohnen bei Rolltests in Nowosibirsk. Erste Flugtests sollen wohl im Frühjahr 2019 erfolgen und der Flieger soll eine Geschwindigkeit von bis zu 1.000 km/h erreichen können.

Interessante Details liefert insbesondere die Heckansicht des „Nurflüglers“. Das herausstehende Nachbrenner-Triebwerk konterkariert die vermuteten Stealth-Eigenschaften eines Nurflüglerkonzepts.

Seit Mitte Januar ist zu beobachten, dass eine Leitwerklakierung den dritten Prototypen der Su-57 ziert, diese zeigt die SU-57 im Verbund mit dem Okhotnik. (Foto: VK)

Weiterhin ist seit Mitte Januar zu beobachten, dass eine interessante Leitwerklackierung den dritten Prototypen der Su-57 (russisches Kampfflugzeug der 5.Generation) ziert. Dieses zeigt die eine Su-57 im Verbund mit einem Nurflügler. Dies nährt die Vermutung, dass die russische Luftwaffe mit dem neuen Verbund einen ähnlichen Ansatz wie das deutsch-französische FCAS-Programm verfolgt.

Georg Mader

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