Wehrhaftigkeit: Wer sich verpflichtet, profitiert von der Freiheit
Christian Frick und Martin P. Haese
Meint sie es mit der „Zeitenwende“ ernst, sollte die Bundesregierung eine neue Wehrpflicht so gestalten, dass jeder zum Gemeinwohl beiträgt – egal in welcher Form, finden unsere Gastautoren. Gleichzeitig könnte eine Wehrpflicht in gewisser Weise die Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte voranbringen.
Während des NATO-Gipfels in Den Haag haben die Mitgliedstaaten beschlossen, die Verteidigungsbudgets auf fünf Prozent ihres jeweiligen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhöhen. Die Zielvorgabe soll bis 2035 erreicht werden, indem 3,5 Prozent des BIP für Verteidigungsmaßnahmen und zusätzlich bis zu 1,5 Prozent in verteidigungs- und sicherheitspolitische Maßnahmen im weiteren Sinne, wie etwa den Ausbau militärisch nutzbarer Infrastruktur, verwendet werden sollen. Damit werden die Europäer infolge des Drucks durch US-Präsident Donald Trump selbst die Verantwortung für die konventionelle Sicherheit auf ihrem Kontinent übernehmen. Deutschland wird seinen militärischen Anteil für eine glaubwürdige Abschreckung leisten müssen. Dies wird nicht ohne eine Rückkehr zur Wehrpflicht gelingen.
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