Am 22. Oktober 2024 wurde Jens Stoltenberg in Berlin mit einem feierlichen Zapfenstreich für seine Dienste als Generalsekretär der NATO geehrt. In seiner zehnjährigen Amtszeit prägte Stoltenberg die Ausrichtung des Bündnisses und trug maßgeblich zur Sicherheit Deutschlands und Europas bei. Er führte die NATO seit Oktober 2014 und stärkte in dieser Zeit die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses erheblich.

Besonders seit dem Jahr 2022, mit der Eskalation des Ukraine-Kriegs, rückte die kollektive Verteidigung stärker in den Fokus, und Stoltenberg spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausrichtung der NATO auf diese Herausforderungen. Seine klare Haltung zur Unterstützung der Ukraine und sein unermüdlicher Einsatz für die transatlantische Sicherheit haben wesentlich zur Stabilität in Europa und zur Sicherheit Deutschlands beigetragen.

(v.l.) Generalinspekteur Carsten Breuer, Jens Stoltenberg und Verteidigungsminister Boris Pistorius bei der Abnahme des Großen Zapfenstreichs  (Foto © 2024 Bundeswehr/Rolf Klatt)

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius würdigt Stoltenberg mit den Worten: „Jens Stoltenberg hat in unruhigen Zeiten Weitsicht und Führungsstärke bewiesen. Sein Beitrag zur Stärkung der NATO und zum Schutz unserer gemeinsamen Werte wird in Erinnerung bleiben.“ Die enge Zusammenarbeit mit Deutschland und die Schärfung der NATO als Verteidigungsbündnis zählen zu seinen bleibenden Vermächtnissen.

Ausmarsch der Ehrenformation zum Ende der Veranstaltung. (Foto © 2024 Bundeswehr/Rolf Klatt)

Stoltenberg selbst äußerte: „Ich werde Deutschland nicht verlassen, denn es ist mir ein Privileg, der nächste Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz zu werden. Damit habe ich jetzt jeden Grund, dieses großartige, inspirierende und faszinierende Land noch häufiger zu besuchen.“

Redaktion / jf