Die Bundeswehr soll bis Ende 2025 insgesamt 80 Eagle V 6×6 des Herstellers General Dynamics European Land Systems (GDELS) mit Sanitätsausstattung erhalten. Diese sollen die Fahrzeuge vom Typ Duro 3 Yak ablösen, die bisher von beweglichen Arzttrupps genutzt wurden. Das geht aus einem Beitrag auf der Internetseite der Bundeswehr hervor.
Das geländegängige Fahrzeuge soll als „Mittleres Geschütztes Sanitätskraftfahrzeug“ das Schwere Geschützte Sanitätskraftfahrzeug auf Boxer-Basis, das Leichte Geschützte Sanitätskraftfahrzeug auf Eagle-IV-Basis und das Ungeschützte Verwundetentransportfahrzeug auf Basis des Eurocargo 4×4 ergänzen. Ab November 2024 sollen die ersten Fahrzeuge des neuen Typs der Bundeswehr zulaufen, wie es im Bericht heißt.

Vor diesem Hintergrund scheint sich die Auslieferung der neuen Fahrzeuge offenbar um mindestens ein Jahr verzögert zu haben. So hieß es noch in der Mitteilung der Bundeswehr bei Bestellung der Fahrzeuge im Jahr 2020: „Die Fahrzeuge werden ab 2021 in der Truppe erwartet.“ Und auch der Hersteller gab in einer Pressemitteilung bekannt: „Die Fahrzeuge sollen im Zeitraum 2021 bis 2024 ausgeliefert werden.“ (ES&T berichtete)
Ein Grund für die Verzögerung wurde im Beitrag der Bundeswehr nicht genannt.
Laut dem Kommando Sanitätsdienst werde der Truppe mit dem neuen Fahrzeug eines der weltweit modernsten Sanitätsfahrzeuge zur Verfügung stehen. Es sei gegen Minen und Beschuss geschützt und biete der Besatzung ausreichend Platz, um bis zu zwei liegende intensivpflichtige Patienten rettungsmedizinisch zu betreuen. Die medizinische Ausstattung sei dabei umfangreich, zeitgemäß und orientiere sich an zivilen Standards, heißt es weiter.
77 der 80 Fahrzeuge sollen zukünftig in den Transportkompanien der Sanitätsregimenter eingesetzt werden. Drei Fahrzeuge soll die Marine erhalten.
Redaktion / oh

















