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In der 8. Änderung des unbefristeten Leistungsvertrags haben das BAAINBw und die Heeresinstandsetzungslogistik (HIL) GmbH die Modernisierung und Neuausrichtung des Instandsetzers für Landsysteme vertraglich vereinbart. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte am 8. November für die Modernisierung der hundertprozentigen Tochter des Bundes und die laufende Instandsetzung bis 2034 insgesamt 13,4 Milliarden Euro gebilligt (ESuT berichtete).

Die HIL GmbH ergänzt und unterstützt die militärischen Logistikkräfte im Grundbetrieb sowie in allen Einsatzoptionen vom Internationalen Krisenmanagement bis hin zur Landes- und Bündnisverteidigung.

Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht dem BAAINBw zufolge die deutliche Erhöhung des Anteils der Eigeninstandhaltungen. Dies soll insbesondere durch einen Anstieg der Instandhaltungsstunden um knapp 15 Prozent auf 5,8 Millionen Arbeitsstunden pro Jahr erreicht werden. Dazu wird die HIL GmbH in den nächsten Jahren personell deutlich wachsen. Bis 2031 soll der Personalkörper auf insgesamt rund 3.500 Beschäftigte ansteigen.

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Die HIL GmbH setzt in eigenen Werkstätten Landsysteme, wie hier den Transportpanzer Fuchs, instand. (Foto: Bundeswehr Bannert)

Neben der Personalgewinnung werde auch in die technische Qualifizierung investiert, schreibt das BAAINBw. Zum Erhalt der technischen Fähigkeiten baue die HIL ein Wissensmanagement auf, welches durch geeignete Konzepte den Wissens- und Erfahrungsaustausch sicherstellt und gleichzeitig der fortschreitenden Digitalisierung der Landsysteme Schritt hält.

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Die Werksstandorte in Sankt Wendel und Doberlug-Kirchhain werden dabei zu Kompetenzzentren für Ketten- und Radfahrzeuge ausgebaut. Das Werk in Darmstadt wird zu einem neu zu errichtenden Servicezentrum der Niederlassungsorganisation überführt.

Diese zukunftsorientierte Ausrichtung sorgt nach Angabe des BAAINBw für mehr Flexibilität, Resilienz und Beschleunigung von Instandhaltungsmaßnahmen und trägt damit zur Erhöhung der materiellen Einsatzbereitschaft der Landstreitkräfte bei. Die Zielstruktur soll über eine Anfangsbefähigung bis zum Jahr 2027 schrittweise bis 2031 erreicht werden.

Redaktion / gwh