Im Auftrag des Planungsamtes der Bundeswehr sollen Airbus Defence and Space, Quantum-Systems und Spleenlab im Forschungsprojekt KITU 2 (Künstliche Intelligenz für taktische UAS) in einem realen Szenario KI-Bausteine demonstrieren und analysieren, die für Schwärme taktischer UAS erforderlich sind. Der Fokus in der vom BMVg geförderten Studie liegt nach Angaben von Quantum Systems auf der Wirksamkeit taktischer unbemannter Luftsystem (UAS).

Die beteiligten Unternehmen bringen ihre jeweiligen Stärken in das Projekt ein. Quantum Systems gibt an, dass Airbus Defence and Space Schwarmalgorithmen, Simulationsumgebungen und experimentelle Hardware einbringt, ergänzt durch KI-Bausteine. Quantum Systems selbst nehme mit der Luftaufklärungsplattform teil. Die Plattform könne als starrer eVTOL Vector oder als Multikopter-UAS Scorpion eingesetzt werden. Der Beitrag von Spleenlab betreffe KI-Software für die Objekterkennung und für robuste Navigationsmethoden in Umgebungen ohne Kommunikation.

Die Forschungsergebnisse sollen den beiden großen Entwicklungsprogrammen Main Ground Combat System (MGCS) und Future Combat Air System (FCAS) zugutekommen, die von Deutschland, Frankreich und Spanien (nur FCAS) vorangetrieben werden. In beiden Programmen sind Schwärme von UAS vorgesehen, um die Fähigkeiten in den Bereichen Aufklärung, Situationsbewusstsein und Wirkung zu erweitern.

Darüber hinaus hätten Studien aus dem laufenden Krieg in der Ukraine nach Erkenntnissen von Quantum Systems gezeigt, dass mehrere kleinere und kostengünstigere UAS bei der Bereitstellung von Luftaufklärungsergebnissen vom Gefechtsfeld möglicherweise effektiver sind, da größere Gebiete gleichzeitig abgedeckt werden und Verluste leichter gemindert werden können,

Redaktion / gwh