Print Friendly, PDF & Email

Das israelische Unternehmen Elbit Systems hat mit dem UGV Probot (Professional Robot) an der Felderprobung im Rahmen der F&T-Studie „Unmanned Ground Vehicles zur Unterstützung abgesessener Kräfte“ teilgenommen. Unter Leitung des Amtes für Heeresentwicklung und des BAAINBw haben Soldaten aus der Truppe verschiedene UGV in realitätsnahen Szenarien getestet und bewertet.

Zum Testprogramm gehörten nach einer Mitteilung von Elbit Systems unter anderem Fahreigenschaften, Teleoperation/Fernbedienung, die Nutzbarkeit autonomer Funktionen und als Höhepunkt ein Gefechtsschießen mit Unterstützung durch die UGV.

UGV Probot in der Felderprobung der Bundeswehr
Der Transport zur Verwundetensammelstelle kann sowohl direkt gesteuert als auch autonom erfolgen. Foto: Elbit

Elbit bezeichnet den Probot als professionellen Roboter für Kampf, Aufklärungs- und Logistikaufgaben. Das kompakte UGV (L/B/H: 1,95m / 1,33m / 1,12 m) wiegt 435 kg und kann 750 kg Nutzlast tragen. Elektrischer Antrieb auf alle vier Räder (optional mit zusätzlicher Gummikette) aus einer 48V-Batterie ermöglicht acht Stunden Betrieb mit einer Geschwindigkeit bis zu zwölf km/h. Gesteuert von einer gehärteten Bedienerkonsole kann der Probot Bilder einer 360°-Rundumsicht mit Tag-/Nachtsicht-Kameras – unterstützt durch Infrarotbeleuchtung – zusammen mit GPS-Daten aufzeichnen und über eine sicheres mobiles IP-Ad-hoc-Netz mit Mesh-Funktion übermitteln. Unter Sichtbedingungen (Line-of-Sight) beträgt die Reichweite 1.500 Meter.

Als möglichen Einsatzzweck nennt Elbit den Transport von bis zu zwei Verwundeten zu einer Verwundetensammelstelle, der auch autonom erfolgen könne. Damit leiste Probot einen Beitrag zur Entlastung der Einsatzkräfte und zum Erhalt der Kampffähigkeit der Infanteriegruppe.

Redaktion / gwh