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Die Telerob Gesellschaft für Fernhantierungstechnik mbH (Telerob) – seit kurzem hundertprozentige Tochter von AeroVironment – ist vom lettischen Verteidigungsministerium mit der Lieferung von unbemannten Bodenfahrzeugen (Unmanned Griund Vehicles, UGV) telemax EVO HYBRID und tEODor EVO sowie mit der technischen Unterstützung für die lettischen Streitkräfte beauftragt worden, wie AeroVironment Ende September 2021 mitgeteilt hat.

Der Auftrag mit einem Volumen von mehreren Millionen Euro ist bereits im Juli 2021 erteilt worden. Die vereinbarten Lieferungen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

„Mit dem Einsatz der neuen UGV können die lettischen Kampfmittelbeseitigungseinheiten weiterhin Sprengkörper auf dem gesamten lettischen Staatsgebiet sowie bei internationalen friedenserhaltenden Operationen aufspüren, identifizieren, entschärfen und unschädlich machen, und zwar sicher und effizient aus einer größeren Entfernung”, sagte Brian Young, AeroVironment Vice President und Product Line General Manager für unbemannte Bodenfahrzeuge.

AeroVironment beschreibt die Haupteigenschaften der beiden UGV wie folgt:

Lettland erhält unbemannte Bodenfahrzeuge von telerob
Lettland erhält unbemannte Bodenfahrzeuge von telerob

Der tEODor EVO wurde speziell für die Kampfmittelbeseitigung und die Entschärfung von improvisierten Sprengkörpern entwickelt. Das UGV verfügt über einen 6-Achsen-Manipulator mit Teleskop-Reichweite, ist schwerlastfähig (100 Kilogramm) und kann gefährliche Materialien mit einem 300-Millimeter-Greifer mit integriertem Laser-Entfernungsmesser, Videoeingang und Datenschnittstelle präzise handhaben.

Der telemax EVO HYBRID ist ein UGV mit kompakten Abmessungen und einer starken Hubkapazität von bis zu 37 Kilogramm (82 Pfund). Er verfügt über einen 6-Achsen-Präzisionsmanipulator mit Tool Center Point Control, der dem Bediener eine menschenähnliche Steuerung ermöglicht, und ein 4-Spur-Antriebssystem mit automatischer Nivellierung, mit dem sich verschiedene Steigungen, Lücken und Geländeformen problemlos bewältigen lassen.

Redaktion / gwh