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Die US Navy berichtet von der Beschlagnahme illegaler Waffen im Arabischen Golf. Wie am 9. Mai bekannt wurde, brachte die USS „Monterey“ (CG-61) zwischen dem 06. und 07. Mai in der nördlichen Arabischen See eine Dau auf, die Granatwerfer, Panzerabwehrraketen und Gewehre transportierte. Ein von der US Marine veröffentlichtes Foto zeigt das 192 Quadratmeter große Hubschrauberdeck  der „Monterey“ (16 x 12 Meter) – vollbepackt mit den beschlagnahmten Waffen. Darunter moderne russische  Panzerabwehrraketen, chinesische Sturmgewehre vom Typ 56, russische Maschinengewehre PKM, Scharfschützengewehre und Granatwerfer. Zum Routing der Dau machte die US Marine keine Angaben. Ähnlichkeiten des Sortiments mit früheren Beschlagnahmen legen nahe, dass die Lieferung für die im Jemen agierenden Huthi-Rebellen bestimmt war.

Das Hubschrauberdeck der „Monterey“ vollbepackt mit den beschlagnahmten Waffen, darunter moderne russische Panzerabwehrraketen, chinesische Sturmgewehre vom Typ 56, russische Maschinengewehre PKM, Scharfschützengewehre und Granatwerfer. Foto: US Navy

Die US Navy führt in der Region Routinepatrouillen durch. Die USS „Monterey“ und das auf ihr  eingeschiffte Advanced Interdiction Team (AIT) der US Küstenwache entdeckten die illegale Fracht während eines routinemäßigen Boardings.

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Das Ereignis zeigt die Bedeutung internationaler Präsenz in diesem Seegebiet zur Kontrolle des Geschehens und zur Sicherheit des freien Seeverkehrs. Wie etwa die europäische Initiative EMASOH im etwa gleichen Raum. Während sich Deutschland an letzterer nicht mit Seekriegsmitteln beteiligt, zieht es sich aus Djibouti, lange der Abstützpunkt für die Antipirateriemission und die Operation zur Begleitung der Schiffe der Welthungerhilfe (Atalanta), zurück.

Hans Uwe Mergener