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Am 6. Dezember 2019 gab das japanische Verteidigungsministerium die Einführung eines neuen Sturmgewehrs und einer neuen Dienstpistole für die japanischen Selbstverteidigungskräfte bekannt.

Sturmgewehr

Das HOWA 5.56 wird das gegenwärtig in Nutzung befindliche Howa Typ 89 Sturmgewehr ablösen. Im Vorfeld hat das Verteidigungsministerium eine Vorauswahl getroffen und Testmuster der drei in Frage kommenden Kandidaten, SCAR-L von FN HERSTAL, HK416 von HECKLER & KOCH und HOWA 5.56 von Howa Machinery, beschafft.

Das HOWA 5.56 wird das gegenwärtig in Nutzung befindliche Howa Typ 89 Sturmgewehr ablösen. (Foto: jap. MoD)

Die Entscheidung des Verteidigungsministeriums wurde zu Gunsten des HOWA 5.56 getroffen. Für die Beschaffung des ersten Loses (3.283 Sturmgewehre) wurden für das Haushaltsjahr 2020 Haushaltsmittel in Höhe von umgerechnet ca. 8,3 Mio. Euro beantragt.

Pistole

Das HK SFP 9 wird die gegenwärtige Dienstpistole SIG 220 (lokal gefertigt durch MinebeaMitsumi) ablösen. Auch hier wurde durch das Verteidigungsministerium im Vorfeld eine Vorauswahl getroffen und Testmuster der drei in Frage kommenden Kandidaten, Glock 17 von GLOCK, SFP 9 von HECKLER & KOCH und APX von BERETTA, beschafft.

Die Entscheidung fiel schlussendlich auf die SFP 9. Für die Beschaffung des ersten Loses (323 Pistolen) wurden für das Haushaltsjahr 2020 Haushaltsmittel in Höhe von umgerechnet ca. 250.000 Euro beantragt.

Shinichi Kiyotani