Im 1. Quartal 2026 sank der Umsatz des Airbus Konzerns um sieben Prozent auf 12,6 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT sank sogar um 52 Prozent auf 300 Millionen Euro. Einzig die Division Defence and Space konnte bei beiden Kennzahlen zulegen. Einen Lichtblick verschaffen Auftragseingänge und -bestände.
Airbus
In der Division Airbus sanken die Auslieferungen um 19 Prozent auf 114 Stück. Das führte zu einem Umsatzrückgang um 12,9 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Damit ging auch das EBIT um 84 Prozent auf 81 Millionen Euro zurück. Im Auftragsbuch stehen über 9.000 Flugzeuge. Im zurückliegenden Quartal konnten mit 398 Flugzeugbestellungen fast doppelt so viel wie im Vorjahresquartal verbucht werden.
Airbus Helicopters
Airbus Helicopters verzeichnete im 1. Quartal unverändert einen Umsatz in Höhe von 1,6 Milliarden Euro. Allerdings nahm das Ergebnis um 17 Prozent ab auf 65 Millionen Euro. Mit über 1.000 bestellten Hubschraubern ist das Auftragsbuch gut gefüllt trotz nur 79 Neubestellungen.
Airbus Defence and Space
Airbus Defence and Space konnte als einzige Division den Umsatz steigern: 2,8 Milliarden Euro bedeuten eine Steigerung um sieben Prozent. Gleichzeitig stieg das Ergebnis um bemerkenswerte 69 Prozent auf 130 Millionen Euro. Das ist fast die Hälfte des Konzern-Ergebnisses. Das positive Ergebnis führt Airbus auf den Bereich Air Power zurück, der für Militärflugzeuge, besatzungslose Systeme und digitale vernetze Architekturen steht. Das Auftragsbuch wuchs um fast fünf Milliarden Euro an. Den Gesamtumfang hat Airbus nicht angegeben.
Prognose
Die Ziele für das Geschäftsjahr 2026 bleiben unverändert: Es sollen 870 Verkehrsflugzeuge ausgeliefert werden. Das Konzern-Ergebnis soll 7,5 Milliarden Euro erreichen. Bis jetzt hat Airbus nicht einmal fünf Prozent davon erreicht.
Gerhard Heiming
















