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Änderungen im Executive Committee von Airbus Helicopters

Airbus Helicopters wird am 1. September 2019 ein neues Executive Committee ernennen, um die Vereinfachung der Organisationsstrukturen und die funktionsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens voranzutreiben.

Folgende Änderungen im Executive Committee sind vorgesehen:

Alain Flourens, derzeit Executive Vice-President Industry, wird zum Executive Vice-President Operations ernannt, in der Industry und Procurement integriert sind. Wolfgang Schoder  wird zum Executive Vice-President Strategy ernannt und bleibt General Manager von Airbus Helicopters Deutschland und Beauftragter für die deutschen Regierungskunden.

Matthieu Louvot wird zum Executive Vice-President Airbus Helicopters Programs ernannt. Er übernimmt zunächst zum 1. September 2019 den Bereich Light Helicopters and Governmental Programs.Christoph Zammert wird zum Executive Vice-President Customer Support & Services ernannt und tritt dem Airbus Helicopters Executive Committee bei. Mathilde Royer wird zum Digital Transformation Officer & Head of Company Transformation ernannt und tritt ebenso wie  Bernhard Weigl dem Airbus Helicopters Executive Committee bei.

Wilhelm Bocklet

Harald Kujat leitet Heckler & Koch-Aufsichtsrat

Foto: Frank Schwarz CC-BY

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Harald Kujat, ist am 12. Juli 2019 von der Hauptversammlung der Heckler & Koch AG in den Aufsichtsrat gewählt worden. Anschließend wurde er vom Vorstand zu seinem Vorsitzenden gewählt. Der Großaktionär von Heckler & Koch, Andreas Heeschen, hatte kurz vor der Hauptversammlung die Wahl Kujats vorgeschlagen. Kujat löst Dieter John ab, der seit Februar 2016 gerichtlich für diese Aufgabe bestellt worden war.

Gerhard Heiming

25 Jahre Telerob

Die Telerob Gesellschaft für Fernhantierungstechnik mbH hat sich in den 25 Jahren ihres Bestehens zu einem führenden Anbieter von Entschärfungsrobotern entwickelt. Das bekannteste Produkt, das Manipulatorfahrzeug tEODor, feierte 1999 seine Weltpremiere. Dieser erste EOD-Roboter mit Werkzeugmagazin und Teleskop hat sich zum verlässlichen Werkzeug vieler Armeen und Polizeieinheiten weltweit entwickelt. 2006 folgte die leichtere telemax-Familie mit 4-Rad bzw. 4-Ketten-Laufwerk. Die neueste Entwicklung ist tEODor EVO.

Gerhard Heiming

INFODAS GmbH als IT-Sicherheitsdienstleister zertifiziert

Die INFODAS GmbH ist als IT-Sicherheitsdienstleister im Anwendungsbereich der Informationssicherheitsrevision (IS-Revision) und Informationssicherheitsberatung (IS-Beratung) zertifiziert. Nach entsprechenden Audits in Februar und März 2019 hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Zertifizierung erteilt.

Damit ist die INFODAS IS-Revisionen im Rahmen des Umsetzungsplanes Bund qualifiziert. Die Zertifizierung bescheinigt der INFODAS nicht nur die richtlinienkonforme Durchführung von IS-Revisionen, sondern auch die Zuverlässigkeit, Unparteilichkeit und Qualität der Beratungsleistungen.

Die Gültigkeit des BSI-Zertifikats ist auf drei Jahre befristet. Neben der INFODAS GmbH gibt es bundesweit derzeit nur 14 weitere Dienstleister mit vergleichbar hohem Zertifizierungsgrad.

Gerhard Heiming

FCAS Innovationsinitiative

Airbus hat Pläne für eine enge Kooperation mit innovativen Technologie-Akteuren wie Start-ups, KMU und Forschungseinrichtungen mit Softwareschwerpunkt angekündigt. Durch Partnerschaften mit innovativen Akteuren erschließt Airbus neue Ideen, Technologien und Forschungsinitiativen für das Future Combat Air System (FCAS), dem umfangreichsten und ehrgeizigsten Projekt der europäischen Militärluftfahrt. Im Verlauf der Paris Air Show 2019 hat Airbus für ausgewählte europäische Start-ups spezielle Pitching-Sessions abgehalten, die von Starbust organisiert wurden.

Airbus hat außerdem damit begonnen, mithilfe seiner Initiativen wie Airbus BizLab und Airbus Ventures nach geeigneten Partnern zu suchen. Dieser Schritt ergänzt das Entwicklungsmodell für das FCAS.

Gerhard Heiming

Diehl Defence und Aviation für FCAS

Das deutsch-französische Militärkooperationsprojekt Future Combat Air System (FCAS) war eines der Schwerpunktthemen der diesjährigen Paris Air Show. Diehl wird den Systemführer Airbus Defence and Space während der zweijährigen gemeinsamen Konzeptphase begleiten und sein anerkanntes Know-how auf dem Gebiet der Avionik (Cockpit, integrierte modulare Avionik, Avionik- und Mission-Computing-Plattformen, Flugsteuerung) sowie der Rüstungs-, Selbstschutz- und Multispektralsensoren einbringen.

Diehl ist ein traditionsreicher First-Tier-Lieferant in der zivilen und militärischen Luftfahrtindustrie für Avionikprodukte, Kabinenmanagementsysteme, Rauchmelde- und Feuerlöschkomponenten und Kabinenbeleuchtung sowie für Lenkflugkörper, Munition, Trainings- und Selbstschutzsysteme und andere Produkte.

Dorothee Frank

Zusammenarbeit Premium AEROTEC und Lockheed Martin

Während der Paris Air Show haben Premium AEROTEC und Lockheed Martin eine Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam eine Integration der additiven Fertigungsprozesse von Premium AEROTEC in das Programm F-35 Lightning II von Lockheed Martin zu prüfen.

Dazu sollen Bauteile für die F-35 identifiziert werden, die mit additiven Fertigungstechnologien hergestellt werden können. Das erklärte Ziel der beiden Unternehmen ist es, die Herstellungskosten der F-35, dem weltweit einzigen Mehrzweckkampfflugzeug der 5. Generation, weiter zu senken. Dahinter steht die Überzeugung, dass additive Fertigungsprozesse wie metallischer 3D-Druck zudem dazu beitragen können, die Produktionsrate der F-35 zu erhöhen und die ambitionierten Produktionsziele noch schneller zu erreichen.

Gerhard Heiming

Autoflug Kooperation mit Rafaut

Der Spezialist für Sitzsysteme und Rettungssysteme Autoflug hat ein Teaming-Agreement mit dem französischen Flugzeugausrüster Rafaut Group abgeschlossen. Zielrichtung ist eine gemeinsame strategische Ausrichtung auf dem Markt, um sich für das deutsch-französische FCAS-Programm zu positionieren. Martin Kroell, Geschäftsführender Gesellschafter von AUTOFLUG, sieht das Programm zur Entwicklung und Beschaffung eines zukünftigen europäischen Kampfflugzeuges als extrem großes und wichtiges Programm, in dem Deutschland und Frankreich gemeinsam den zukünftigen Standard für die Luftfahrtindustrie für die nächsten Jahrzehnte setzen werden.

Gerhard Heiming

GMRLS-Raketen von Diehl und Roxel

Diehl Defence und Roxel France haben eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich Artillerieraketen unterzeichnet. Diehl bringt Erfahrungen in der Entwicklung gelenkter und ungelenkter Artillerieraketen und Know-how in innovativer Gefechtskopftechnologie in die Zusammenarbeit ein, während Roxel moderne Raketenantriebe entwickelt und fertigt. Die Partner unterstützen Bestrebungen in Europa nach erneuter Einrichtung einer Produktionslinie für Artillerieraketen des Waffensystems GMLRS (Guided Multiple Launch Rocket System) US-amerikanischer Herkunft, das heute in vielen europäischen Ländern,darunter Deutschland und Frankreich, genutzt wird.

Gerhard Heiming

Rheinmetall Munition für niederländische Streitkräfte

Rheinmetall und die niederländische Beschaffungsbehörde DMO haben am 3. Juni 2019 ihre Partnerschaftsvereinbarung über die Lieferung von Munition erneuert und bis Ende 2030 verlängert. Damit verbindet sich für Rheinmetall in diesem Zeitraum perspektivisch ein Auftragsvolumen von mehreren hundert Millionen Euro.

Im Zuge der Partnerschaftsvereinbarung erhält Rheinmetall einen detaillierten Einblick in den prognostizierten Munitionsbedarf der Niederlande. Damit können die Produktionsplanung bei Rheinmetall optimiert und die niederländische Budgetplanung unterstützt werden.

Im Rahmen der Partnervereinbarung wird nun angestrebt, bestehende Rahmenverträge über die Lieferung von 155-mm-Artilleriemunition, 35-mm-Mittelkaliber-Munition und 40-mm-ROSY-Kartuschen an die DMO für die nächsten zehn und mehr Jahre zu verlängern.

Gerhard Heiming

Ali Vezvaei CEO von Ecolog

Foto: Ecolog

Ali Vezvaei ist zu Anfang Juni 2019 zum CEO und Sprecher der Unternehmensführung ernannt worden. Er war zuvor President und CEO von Bilfinger im Nahen Osten und davor President der Linde AG in der MENA-Region. Für Siemens war er zehn Jahre in verschiedenen regionalen und globalen Führungspositionen tätig. Unternehmensgründer Nazif Destani erwartet von Vezvaei den Ausbau des Unternehmens als Trendsetter in der Branche.

Gerhard Heiming

Rheinmetall BAE Systems Land

Das angekündigte Joint Venture von Rheinmetall und BAE Systems ist unter dem Namen Rheinmetall BAE Systems Land (RBSL) zum 1. Juli 2019 gegründet worden, nachdem die britische Wettbewerbsbehörde zugestimmt hatte. Das Unternehmen am Standort Telford (England) soll eine zentrale Rolle bei der Produktion des Mechanised Infantry Vehicle (MIV) für die British Army spielen – also von 8×8-Radfahrzeugen des Typs Boxer. Weiterhin wird es sich bei anderen strategischen Gefechtsfahrzeugprogrammen engagieren sowie Unterstützungsleistungen für eine große Bandbreite britischer Gefechtsfahrzeuge bieten. Peter Hardisty, vormals Rheinmetall UK, wurde zum RBSL-Geschäftsführer berufen. Zum neuen Führungsteam der RSBL gehören Carrie White von BAE Systems als Finanzvorstand und Phil Simon, ebenfalls von BAE Systems, als Operations Director.

Gerhard Heiming

BWI unter den Top 100 der innovativsten Unternehmen

Beim Innovationswettbewerbs „TOP 100“ von compamedia ist die BWI als eines der innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands ausgezeichnet worden. Der IT-Dienstleister des Bundes überzeugte insbesondere in den Kategorien „Innovationsförderndes Top-Management“ und „Innovative Prozesse und Organisation“. In dem unabhängigen Auswahlverfahren werden das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen und die daraus resultierenden Innovationserfolge anhand einer wissenschaftlichen Systematik ermittelt und bewertet.

Die BWI hat in den vergangenen Jahren u.a. eine eigene Abteilung für das Innovationsmanagement gegründet, in der Trends und neue Technologien auf ihre Relevanz für die BWI und ihre Kunden aus Bundeswehr und Ministerien hin bewertet und in Experimenten getestet wird.

Gerhard Heiming

Mark Esper neuer US-Verteidigungsminister

Foto: DoD

Mark Esper heißt der neue US-Verteidigungsminister. Der frühere Verwaltungschef des Heeres wurde am 24. Juli durch den Senat in Washington mit großer Mehrheit bestätigt. Anschließend wurde er im Weißen Haus als 27. Verteidigungsminister vereidigt. Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister Mattis im vergangenen Dezember, nachdem Präsident Trump unter anderem den Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt hatte, ist der Posten jetzt nach mehr als einem halben Jahr wieder regulär besetzt.

Wilhelm Bocklet

Infanteriemunition für britische Streitkräfte

Auf Basis eines neuen Rahmenabkommens zwischen Rheinmetall und der britische Beschaffungsbehörde Defence Equipment and Support (DE&S) erhalten die britischen Streitkräfte in den nächsten fünf bis sieben Jahren weiterhin Infanteriemunition von Rheinmetall. Das geschätzte Auftragsvolumen beträgt bis zu 100 Millionen Euro.

Der jetzt mit der britischen Beschaffungsbehörde erneuerte Vertrag etabliert Rheinmetall als bevorzugten Lieferanten von 25 Produkten aus dem Infanteriemunitionsbereich (bestimmte Wuchtgeschosse, Munition und Granaten) für die britischen Streitkräfte. Diese werden an vier Rheinmetall-Produktionsstandorten in Deutschland und der Schweiz hergestellt.

Der Vertrag mit Rheinmetall ist der erste in einer Reihe von Verträgen der DE&S für die Folgebeschaffung von Munition.

Gerhard Heiming