Die MOSOLF Gruppe stellt auf der Fachmesse ENFORCE TAC 2026 neue Schutzlösungen vor. Die Messe findet vom 23. bis 25. Februar 2026 in Nürnberg statt. Gezeigt werden Konzepte zum Schutz von Fahrzeugen und wichtigen Einrichtungen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Abwehr von Drohnen.

Vertreten ist die MOSOLF Business Unit Special Vehicles. Zu diesem Bereich gehören die Unternehmen B&T Solutions, MOSOLF Special Vehicles und STOOF International. Sie beschäftigen sich mit Sonderfahrzeugen, Panzerungen und technischen Schutzlösungen. Der Geschäftsbereich arbeitet an Lösungen für innere Sicherheit, Verteidigung und Katastrophenschutz.

MOSOLF reagiert damit auf neue Bedrohungen. Neben klassischen Schutzmaßnahmen werden auch aktive Systeme entwickelt. Dazu zählen Lösungen gegen kleine Drohnen, die heute zunehmend für Angriffe oder Aufklärung genutzt werden.

„Gerade bei neuen Bedrohungen müssen Schutzkonzepte weiterentwickelt werden“, sagt Dr. Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender der MOSOLF Gruppe. Ziel sei es, technische Lösungen zu schaffen, die in der Praxis einsetzbar sind.

Auf der Messe stellt STOOF International ein neues System vor, das gemeinsam mit dem Unternehmen Skylance entwickelt wurde. Es heißt DroneHammer. Das System ist für die Abwehr kleiner Drohnen gedacht, zum Beispiel sogenannter FPV-Drohnen. Es nutzt eine optische Erkennung und einen CO₂-basierten Wirkmechanismus. Dabei entsteht eine begrenzte Splitterwolke, die die Drohne außer Gefecht setzen kann. Das System kommt ohne herkömmliche Sprengstoffe aus und soll vergleichsweise kostengünstig sein.

Mit dem Messeauftritt zeigt MOSOLF, dass der Bereich Sonderfahrzeuge und Schutzsysteme weiter ausgebaut wird. Die ENFORCE TAC bietet dafür eine Plattform zum Austausch mit Fachleuten aus Behörden, Streitkräften und Industrie.

ck