Der Handwaffenhersteller Heckler & Koch hat das Geschäftsjahr 2024 mit einer Steigerung um 13,9 Prozent auf den Rekordumsatz von 343,3 Millionen Euro abgeschlossen. Das gab das Unternehmen bei der Hauptversammlung am 9. Juli bekanntgegeben. Das operative Ergebnis wuchs leicht um 1,4 Prozent auf 63,1 Millionen Euro. Der Auftragseingang machte einen Sprung um fast 50 Prozent auf 426,6 Millionen Euro.

„Wir haben 2024 ein wirtschaftlich sehr starkes Jahr erlebt – getragen von strategischer Klarheit, operativer Exzellenz und hoher Nachfrage nach unseren Produkten“, erklärte CEO Jens Bodo Koch.

Investitionen

Nach dem nahezu abgeschlossenen Investitionsprogramm HK100 wurde in den zurückliegenden fünf Jahren der Standort Oberndorf für 100 Millionen Euro modernisiert. Das anschließende Programm HK150, dotiert mit 150 Millionen Euro, dient in den nächsten fünf Jahren u.a. dem technologischen Ausbau und der Stärkung industrieller Kapazitäten in Deutschland und in den USA.

Produktprogramm

Als Highlights aus dem Produktprogramm 2024 nannte Heckler & Koch das Infanteriemaschinengewehr HK421, den Präzisionshalbautomaten G210, die Sonderwaffe schallgedämpft G39 sowie das neue KI-basierte Drohnenabwehrsystem mit programmierbarer Airburst-Munition. Mit Blick auf G210 und G39 sagte Vertriebsvorstand Marco Geißinger: „Die Spezialkräfte sind die Formel-1-Rennställe der Waffenentwicklung, daher sind diese Aufträge immer mit viel Prestige verbunden.“

Ausblick

Von dem anhaltend hohen Auftragseingang erwartet Heckler & Koch einen maßgeblich Antrieb für die Geschäftsentwicklung 2025 und will die Produktionsabläufe weiter strategischen ausbauen. Das Unternehmen sei aufgestellt, die langfristig hohe Nachfrage unsere Kunden bestmöglich mit Produkten und Services zu bedienen.

Redaktion / gwh