Auf der Ausstellung anlässlich des 7. SOFINS (Special Operations Forces Innovation Network Seminar), die vom 1. bis 3. April im Camp de Souge in Gironde, Frankreich, stattfindet, hat Thales das leichte kompakte Nachtsichtgerät Panoramic erstmals öffentlich vorgestellt, wie das Unternehmen am 31. März mitgeteilt hat.
Das besondere an Panoramic sind die vier Lichtverstärkungsröhren, die ein besonders weites Sichtfeld ermöglichen. Das Sichtfeld komme dem menschlichen Auge nahe, schreibt Thales, und verbessere die Situationswahrnehmung bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit den vier statt zwei Röhren können Soldaten ihre gesamte Einsatzumgebung schnell erfassen, ohne den Kopf zu bewegen. So können sie schneller auf potenzielle Bedrohungen in ihrem peripheren Sichtfeld reagieren.

Beschreibung des Panoramic Nachtsichtgeräts
Nach der Beschreibung von Thales bietet die patentierte Architektur von Panoramic die derzeit beste Kombination aus Leistung, ergonomischem Design und Volumen auf dem internationalen Markt. Das Gerät wiege nur 740 g und sei nicht breiter als ein Soldatenhelm. Neben der herkömmlichen Klappfunktion lassen sich die Außenrohre einzeln anheben und schalten sich automatisch ab, um Diskretion zu gewährleisten. Panoramic ist auf optimale Energieeffizienz ausgelegt und batteriebetrieben. Für längere Betriebszeiten ist ein externer Akkupack erhältlich.
Panoramic ist vollständig kompatibel mit Nachtsichtgeräten wie dem XTRAIM Waffenvisier, über das ESuT.de 2022 berichtet hat.
Thales hat Panoramic speziell für Spezialeinsatzkräfte und Spezialeinheiten in Frankreich und internationale Streitkräfte entwickelt. Nach Angabe von Thales wurde die Entwicklung der Panoramic-Brille vollständig von der französischen Agence de l’innovation de défense (AID) finanziert und in etwas mehr als zwei Jahren vom Thales-Kompetenzzentrum für Soldatenoptronik abgeschlossen. Das Gerät wird vollständig in Frankreich hergestellt und ist ITAR-frei.
Erprobung
Thales hat die ersten Geräte ausgeliefert. Die Section technique de l’Armée de terre (STAT) hat zusammen mit den Spezialkräften mit der Erprobung der Geräte begonnen.
Redaktion / gwh



















