
Kriegstüchtigkeit braucht „Resilienzwirtschaft“! – „Kriegstüchtigkeit“ zum Wachrütteln der deutschen Gesellschaft
Dr. Hans C. Atzpodien
Es war Bundesverteidigungsminister Pistorius, der die Forderung nach „Kriegstüchtigkeit“ erstmals am 30. Oktober 2023 in einem ZDF-Interview in die deutsche Öffentlichkeit brachte, um, wie er sagte, die deutsche Gesellschaft „wachzurütteln“. Deutschland müsse sich vorbereiten, um letztlich Krieg wirksam verhindern zu können. Gleichwohl ist dem Bundesverteidigungsminister dafür aus Kreisen der Bundesregierung bislang wenig öffentliche Unterstützung zuteilgeworden.
In Frankreich dagegen hat Präsident Macron schon 2022 unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die Ukraine den „Tone from the top“ mit dem Ruf nach Einführung von Kriegswirtschaft (Économie de guerre) gesetzt. In Deutschland wurde dieser Begriff als unpassend empfunden, da „Krieg“ nach unserer Rechtsordnung mit der Ausrufung des Verteidigungsfalls nach Art. 115 a GG verbunden ist. Wir schlagen daher stattdessen den Begriff „Resilienzwirtschaft“ vor. Bestimmendes Ziel einer umfassenden Resilienzwirtschaft muss es sein, sowohl Kriegstüchtigkeit der Streitkräfte herzustellen als auch gesamtgesellschaftliche Resilienz gegenüber einem möglichen Aggressor zu erreichen.
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