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Gestern wurden die ersten neun von 25 an Rheinmetall verkauften Kampfpanzer Leopard 2 A4 von armasuisse an Rheinmetall übergeben. Die Panzer trafen per Eisenbahntransport bei Rheinmetall Landsystem ein. Heute sollen die restlichen Panzer in zwei Teillieferungen folgen. Neun Panzer kommen per Bahn-, die letzten sieben per Straßentransport.

Der Schweizer Bundesrat hatte die Ausfuhr am 22. November 2023 genehmigt, nachdem die deutschen Minister Robert Habeck und Boris Pistorius im Februar darum gebeten hatten. Der Kaufvertrag wurde am 23. November 2023 unterzeichnet.

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Die ersten von 25 Kampfpanzer Leopard 2 A4 aus Beständen der Schweizer Armee verladen zum Transport zu Rheinmetall. (Foto: VBS)

Der Schweizer Bundesrat hat an den Verkauf Bedingungen geknüpft.

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  • Die Kampfpanzer dürfen nicht an die Ukraine weitergeleitet werden. Der Endverbleib in Deutschland oder bei den NATO- oder EU-Partnern ist sicher zu stellen.
  • Zur Stärkung der Schweizer Industrie sind von Rheinmetall Aufträge an Schweizer Firmen aus dem Bereich der sicherheitsrelevanten Technologie- und Industriebasis (STIB) im Umfang des Kaufpreises zu erteilen.
  • Rheinmetall unterstützt die Bewirtschaftung des Feuerleitrechners der aktiven Flotte der Leo 2 Panzer der Schweizer Armee, was deren Durchhaltefähigkeit erhöhen wird.
  • Rheinmetall wird bei der Instandsetzung der Panzer Baugruppen, die für die von der Armee betriebene aktive Flotte weiterverwendet werden können, ohne Kostenfolge ausbauen und an die Schweiz zurück liefern.

Über die voraussichtliche Verwendung der 25 Kampfpanzer gibt es noch keine Informationen. Allerdings ist zurzeit der Bedarf an Kampfpanzern und Unterstützungspanzern auf Basis der Kampfpanzer sehr hoch. Daher dürften die Panzer nicht lange ungenutzt herumstehen.

Redaktion / gwh