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Aus dem Rahmenvertrag vom Dezember 2022 zur Lieferung von Munition für den Schützenpanzer Puma hat die Bundeswehr jetzt eine Charge von mehreren hunderttausend Patronen des Typs 30mm x 173 DM21 abgerufen. Der Hersteller Rheinmetall gibt den Auftragswert mit über 350 Millionen Euro an. Die Finanzierung erfolgt aus dem Kernhaushalt (Einzelplan 14). Bisher waren aus dem Rahmenvertrag rund 80.000 Patronen abgerufen worden. Das Maximalvolumen des Rahmenvertrags ist mit 576 Millionen Euro angegeben. Daher werden noch weitere Bestellungen erwartet.

Die Gefechtsmunition soll nach dem Funktionsnachweis beginnend noch in diesem Jahr bis 2027 ausgeliefert werden. Bei einem Schätzpreis von rund 1.000 € pro Stück wird die Lieferung rund 350.000 Patronen umfassen.

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Die 30mm-KETF-Munition DM 21 von Rheinmetall ist die primäre Gefechtsmunition des Schützenpanzers (SPz) Puma (Foto: Bundeswehr / Rheinmetall)

Der Schützenpanzer Puma ist mit der Maschinenkanone MK30-2/ABM (Airburst Munition) von Rheinmetall ausgestattet. Sie kombiniert Rheinmetall zufolge hohe Kadenz und moderne Munitionstechnologie nach dem neuesten Stand. Das mache die MK30-2/ABM zu einem kompromisslosen, äußerst zuverlässigen Waffensystem. Die MK30-2/ABM sei äußerst wirksam gegen Land-, Luft- und Seeziele.

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Als ein wesentlicher Munitionslieferant der Bundeswehr für den Schützenpanzer Puma produziert und liefert Rheinmetall die zwei Haupt-Gefechtsmunitionen KETF DM21 (Airburst-Munition) und KE DM33 (Pfeilmunition) sowie die Übungsmunition DM58.

Die Patrone 30 mm x 173, DM 21, KETF (Kinetic Energy Time Fuzed) ist die primäre Gefechtsmunition des Schützenpanzers (SPz) Puma. Nach Angaben von Rheinmetall ermöglicht die Airburst-Munition KETF DM21 dem Schützenpanzer Puma dank zuverlässiger Programmierung das Bekämpfen größerer weicher und halbharter Flächenziele. Die Pfeilmunition KE DM33 gehöre zur neuen Generation panzerbrechender Unterkalibermunition (APFSDS-T, Armour Piercing Fin Stabilized Discarding Sabot – Tracer). Der Penetrator der Munition durchdringe moderne Panzerungen auch bei ausgesprochen kleinem Auftreffwinkel und großer Kampfentfernung. Mit den beiden Gefechtsmunitionsarten sei der Schützenpanzer Puma in der Lage, ein Zielspektrum aus gepanzerten, halbharten und weichen Punkt- und Flächenzielen zu bekämpfen.

Redaktion / gwh