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Das BMVg hat im Auftrag von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in den vergangenen Monaten eine sogenannte kritische Bestandsaufnahme der Bundeswehr durchgeführt. Den deutschen Streitkräften wird darin ein „grundlegender, vielfältiger und gewaltiger Reformbedarf“ attestiert. Für diejenigen, die sich mit der Bundeswehr auskennen, wenig Neues. Der Mehrwert der Arbeit liegt vor allem darin, alle Mängel gebündelt in einem Dokument zu haben, das aus dem Verteidigungsministerium selbst kommt.

Um die erkannten Probleme zu beheben, hat das Autorenteam, bestehend aus Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums, etwa 200 Handlungsoptionen und Entscheidungsvorschläge aufgezeigt. Anstatt eine grundlegende Reform durchzuführen, will man über viele einzelne Maßnahmen die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr steigern und sie „umfassend kaltstartfähig, durchhaltefähig und resilient“ machen.

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