Print Friendly, PDF & Email

Vier modernisierte Kampfpanzer Leopard 2 A7V hat das Panzerbataillon 393 in Bad Frankenhausen bei der offiziellen Übergabe durch den Kommandeur Deutsche Anteile Multinationale Korps sowie Militärische Grundorganisation, Generalleutnant Stephan Thomas, präsentiert.

Wie die Panzergrenadierbrigade 37 mitteilte, wird das PzBtl 393 als erster Verband mit diesen Panzern ausgestattet, um damit ein Teil der Very High Readiness Joint Task Force (VJTF), der schnellen Eingreiftruppe der NATO, zu werden. Noch im September soll die Anzahl auf 36 anwachsen. Insgesamt beträgt das Ausstattungssoll 44 KPz.

Die Bundeswehr hatte 2017 die Umrüstung von 104 Kampfpanzern beim Hauptauftragnehmer Krauss-Maffei-Wegmann in Auftrag gegeben. Wesentliche Verbesserungen gegenüber den Vorgängermodellen sind die Erhöhung des Schutzniveaus vor allem im Bug, die Verstärkung des Antriebsstrangs, Leistungssteigerungen bei der Nachtsicht für Fahrer und Kommandant sowie die Umsetzung des Kühlkonzepts. Außerdem wurden Obsoleszenzen beseitigt.

Erste Leopard 2 A7V in der Truppe
Erste Leopard 2 A7V in der Truppe

Mittelfristig sollen alle Kampfpanzer des Heeres auf diesen Rüststand gebracht werden.

Gerhard Heiming