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Im Rahmen des von Airbus Helicopters im Auftrag des BAAINBw geleiteten Plattform-Upgrade-Programms für die CH-53 GS/GE der Bundeswehr hat das Unternehmen die israelische Elbit Systems mit der Lieferung luftgestützter elektronischer Selbstschutzsysteme für die Transporthubschrauber beauftragt.

Elbit Systems zufolge umfasst der Auftrag die Lieferung digitaler Radarwarnempfänger (Radar Warning Receiver, RWR), von Electronic-Warfare-Controllern (EWC) und von Täuschkörperwerfern (Counter Measure Dispenser System, CMDS), die mit Unterstützung von Elbit Systems Deutschland realisiert wird. Die digitalen RWR und EWC könnten selbst in einer dichten Signalumgebung eine Vielzahl von Bedrohungen schnell und präzise erkennen und lokalisieren, so Elbit weiter. Auf diese Weise ermöglichten sie eine zuverlässige und rechtzeitige Warnung und damit einen wirksamen Schutz.

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Die Transporthubschrauber CH-53 der Bundeswehr in den Versionen GS und GE erhalten luftgestützter elektronischer Selbstschutzsysteme von Elbit. (Foto: Bundeswehr Dana Kazda)

Die Systeme verfügen nach Unternehmensangaben über eine umfassende, unabhängige Bedrohungsprogrammierung und unterstützen sowohl eine nahtlose Aktualisierung der Senderbibliotheken als auch die Aufzeichnung von Flugdaten für die Nachbesprechung und Schulung der Piloten. In Verbindung mit dem CMDS biete das Gesamtsystem der Luftwaffe ein hohes Maß an operativer Effektivität.

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Im Februar 2020 war Elbit Systems von Airbus Helicopters in die mit der Vorentwicklung für eine Überarbeitung der elektronischen Abwehrmaßnahmen des Transporthubschraubers CH-53 GS/GE einbezogen worden (ESuT berichtete).

Redaktion / gwh