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Rund dreißig Jahre nach ihrer Einführung bedürfen die Komponenten der modularen Sanitätseinrichtungen (MSE) einer umfassenden Regeneration. Wie Rheinmetall mitgeteilt hat, wurde das Unternehmen vom BAAINBw beauftragt, die aus Funktionscontainern bestehenden MSE zu regenerieren und einen Teil davon umzubauen. Der Gesamtwert der Beauftragung liege im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

Nach der Beschreibung von Rheinmetall bestehen die MSE aus Rettungszentren und Einsatzlazaretten, die in den Einsatzgebieten der Bundeswehr genutzt werden. Die seit den 1990er Jahren hergestellten Einheiten seien in den unterschiedlichen Varianten beschafft worden. Dazu gehören Funktionscontainer für spezielle Aufgaben, wie beispielsweise die Erzeugung und Versorgung mit medizinischen Gasen mittels eines Geräte-Versorgungs-Containers (GVC). Die technische und medizinische Ausstattung des GVC unterstütze im Feldeinsatz die Durchführung von Operationen im angrenzenden OP-Bereich. Die Containersysteme sind CSC-klassifiziert, stapelbar und damit geeignet zum Transport auf Containerschiffen. Die Systeme und ihre Ausstattungen werden in ihrem Umfang und in ihrer Funktionalität angepasst.

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Die Durchführung der Maßnahme obliegt der 2019 gegründeten Rheinmetall Project Solutions, die für Aufgaben in der Einsatzunterstützung und mobile Einsatzlösungen spezialisiert ist. Zusammen mit der Tochter Rheinmetall Zeppelin Mobile Systeme soll die Regeneration der MSE bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Redaktion /gwh