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Mit einem Korso, einer Sonderausstellung und Fachvorträgen würdigten am 4. September 2021 in Gaggenau Mercedes-Benz Special Trucks und das Unimog Museum 75 Jahre Entwicklung und Produktion des universellen Geländefahrzeugs.

Der Korso mit 75 Fahrzeugen aller Altersstufen zeigte die gesamte Entwicklung des Unimog und führte von der heutigen Produktionsstätte in Wörth zum Traditionswerk in Gaggenau, in dem der Unimog über 50 Jahre produziert wurde.

Das Unimog-Konzept

Mit der Vorstellung des Prototyps „U 1“ beim Hersteller Erhard und Söhne in Schwäbisch Gmünd begann 1946 der Lebenslauf eines der bekanntesten Universal-Geländefahrzeuge, das kurz danach „Unimog“ (Universal-Motor-Gerät) getauft wurde.

Die erste Produktion übernahm ab 1948 die Firma Boehringer in Göppingen. Ab 1951 setzte die Daimler-Benz AG die Produktion und Weiterentwicklung in Gaggenau fort. 2002 wurde die Produktion ins Lkw-Werk nach Wörth verlagert, wo bis heute Unimog in allen Varianten in der Daimler Truck AG unter Führung der Geschäftseinheit Mercedes-Benz Special Trucks nach Kundenwünschen konfiguriert und hergestellt werden.

75 Jahre Unimog
Der 1,5-Tonner Unimog S war seit 1956 fast 50 Jahre im Dienst bei der Bundeswehr (Fotos: Heiming)

Zunächst für Einsätze in der Landwirtschaft gebaut, war der Unimog von Anfang an als Geräteträger konzipiert. Ein Prospekt von 1954 zeigt 66 Lösungen für landwirtschaftliche Aufgaben auf. Neben der Landwirtschaft gehören Behörden und das Militär zu den Zielgruppen des Unimog.

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