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Die israelischen Streitkräfte dürfen über ein Foreign-Military-Sales (FMS)-Verfahren 18 schwere Transporthubschrauber des Typs CH-53K King Stallion inklusive eines dazugehörigen Ersatzteilpakets im Gesamtwert von bis zu 3,4 Milliarden US-Dollar erwerben, wie die Defence Security Cooperation Agency (DSCA) gestern mitgeteilt hat.

Die Erlaubnis des Erwerbs der Hubschrauber obliegt noch dem Vorbehalt einer Zustimmung des US-Kongresses. Erst nach dieser Zustimmung können der Käufer und die Industrie die finalen Details, inklusive des tatsächlichen Preises, aushandeln.

Als Generalunternehmer für die Hubschrauber wird Lockheed Martin auftreten, für die Triebwerke ist es General Electric. „Es sind keine Offset-Vereinbarungen bekannt, die im Zusammenhang mit diesem potenziellen Verkauf vorgeschlagen werden. Etwaige Offset-Vereinbarungen werden in Verhandlungen zwischen dem Käufer und dem/den Vertragspartner(n) festgelegt“, so die DSCA in ihrer gestrigen Mitteilung.

Das israelische Verteidigungsministerium hat Ende Februar 2021 mitgeteilt, dass sich die israelischen Streitkräfte für die CH-53K von Lockheed Martin als schweren Transporthubschrauber entschieden haben. Der Hubschrauber soll die 1970 in Betrieb genommene CH-53 Yas’ur-Flotte ersetzen.

Israelische Streitkräfte dürfen CH-53K im Wert bis zu 3,4 Mrd. US-Dollar beschaffen

Die Regierung Israels hat eine Beschaffung des folgenden Pakets angefragt:

  • bis zu 18 Hubschrauber des Typs CH-53K,
  • bis zu 60 Turbinen des Typs T408-GE-400 (davon sechs als Ersatz),
  • dazu Missionsequipment, eine Bewaffnung des Typs GAU-21 (Maschinengewehre im Kaliber .50), verschiedene Kommunikations- und Navigationssysteme, Ersatzteile, Spezialwerkzeug, Testequipment und verschiedentliche logistische Unterstützungsleistungen.

Waldemar Geiger