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Die Nationale Maritime Konferenz am 10. und 11. Mai 2021 wird wegen der Beschränkungen als Folge der Pandemie virtuell durchgeführt. Dies teilte der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Norbert Brackmann MdB, jetzt mit. Er sieht darin auch ein Signal: Mit einer rein virtuellen Nationalen Maritimen Konferenz werde einmal mehr deutlich, “dass die maritime Wirtschaft abseits aller Seefahrer-Romantik längst eine Hightech-Branche ist und sich in der digitalen Welt genauso zuhause fühlt wie auf den Weltmeeren.” Er spannte einen Bogen von der Konferenz im Jahr 2019, die in Friedrichshafen am Bodensee stattgefunden hat, zu der des Jahre 2021: “2019 haben wir in Friedrichshafen gezeigt, dass maritime Wirtschaft nicht nur an der Küste stattfindet, sondern in ganz Deutschland beheimatet ist.” Nun begebe man sich in die digitale Welt.” Als ich Maritimer Koordinator wurde, hätte ich nicht gedacht, dass ich gleich zweimal eine Premiere mit der Nationalen Maritimen Konferenz feiern kann.” Die Konferenz soll aus einem Studio in Rostock aus geleitet werden, um das maritime Flair zu erhalten. Schirmherrin der NMK.digital ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Gerade zogen die Veranstalter der Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft, der SMM, eine positive Bilanz der rein digital abgehaltenen Konferenz. Während der vier Tage der SMM DIGITAL, 2. – 5. Februar 2021, verfolgten 7.000 Zuschauer aus 80 Ländern weltweit die Veranstaltung mit 60 Stunden Programm und mehr als 160 Referentinnen und Referenten.

Nationale Maritime Konferenz findet digital statt
Nationale Maritime Konferenz findet digital statt

Hans Uwe Mergener