Der Technologiekonzern Rheinmetall erweitert seine Präsenz in der Schweiz durch den Bau einer neuen Werkstatt- und Lagerhalle in Studen (Kanton Schwyz). Die Tochtergesellschaft Rheinmetall Air Defence hat dafür bereits den Spatenstich gesetzt; die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant. Ziel des Projekts ist es, betriebliche Abläufe effizienter zu gestalten und die regionale Wirtschaft zu stärken. Planung und Bau erfolgen bewusst in Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen, wodurch die Wertschöpfung in der Region gefördert wird.
Effizienzsteigerung für das Erprobungszentrum Ochsenboden
Der neue Standort entsteht in Nähe des Erprobungszentrums Ochsenboden, das von Rheinmetall Waffe Munition Schweiz AG betrieben wird. Durch die Nutzung bestehender Infrastruktur sollen Synergien geschaffen und Ressourcen effizient eingesetzt werden. Die Halle wird künftig als zentraler Knotenpunkt für Abnahmevorbereitungen, Systemtests, Reparaturen, Endbearbeitung sowie Verpackung und Versand dienen. Damit bündelt Rheinmetall bislang verteilte Prozesse an einem Ort und steigert die Effizienz entlang der Logistikkette.
Langfristige Wachstumsstrategie
Im Zuge des Ausbaus plant das Unternehmen den schrittweisen Aufbau von bis zu 30 neuen Arbeitsplätzen, von denen etwa acht dauerhaft vor Ort angesiedelt sein sollen. Die Investition ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie im Bereich Luftverteidigung und unterstreicht das klare Bekenntnis zum Industriestandort Schweiz. Gleichzeitig soll sie die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich moderner Verteidigungstechnologien sichern und weiter ausbauen.
Gerhard Heiming


















