Das KI-Unternehmen Helsing, dass sich dezidiert dem Rüstungssektor widmet, hat in einer sogenannten Serie-C-Finanzierungsrunde Kapital in Höhe von 450 Millionen Euro einwerben können. Laut Helsing, handele es sich bei den Investoren um General Catalyst, Elad Gil, Accel, Saab AB, Lightspeed, Plural und Greenoaks. Das frische Geld solle in die Produktentwicklung und die Forschung fließen, so das KI-Rüstungs-Start-up.

Die drei Unternehmensgründer Niklas Köhler, Torsten Reil und Gundbert Scherf erklären dazu: „Die europäische Sicherheit befindet sich an einem Scheideweg, und Helsing wird eine wichtige Rolle dabei spielen, Demokratien die Fähigkeit zur Abschreckung und Verteidigung zu geben. Geschwindigkeit ist dabei von entscheidender Bedeutung. Diese Finanzierungsrunde ermöglicht es uns, noch schneller zu werden und in große F&E-Projekte und KI-Fähigkeiten zu investieren.“

Helsing Mitarbeiter vor Helsing Software auf einem Truppenübungsplatz in Europa (Foto: Helsing)

Jeannette zu Fürstenberg, Managing Director und Head of Europe bei General Catalyst, dem größten Geber dieser Finanzierungsrunde, betont: „Seit der Gründung von Helsing konnten wir beobachten, wie das Helsing-Team mit Nachdruck daran arbeitet, KI-basierte Verteidigungsfähigkeiten für europäische Demokratien aufzubauen. Ich bin fest überzeugt davon, dass Helsing auf dem Weg ist, ein führendes Unternehmen im Verteidigungsbereich zu werden. Da wir zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Krieg auf europäischem Boden erleben, ist die Rolle von Verteidigungsunternehmen wie Helsing von großer Bedeutung.“

Seit der Gründung von Helsing im Jahr 2021 hat das Unternehmen eine Reihe von Rüstungsverträgen für sich gewinnen können, darunter das Upgrade der elektronischen Kriegsführung des deutschen Eurofighters, in Zusammenarbeit mit Saab, die KI-Infrastruktur für das Future Combat Air System im Rahmen des HIS-Konsortium. Weiterhin habe man eine Reihe von eingestuften Aufträgen im maritimen und im Landbereich so das Start-up.

Redaktion / oh