Print Friendly, PDF & Email

thyssenkrupp Marine Systems und Thales haben sich im Rahmen eines Fregatten-Modernisierungsprogramms für die griechische Marine zusammengetan. Seit den 90er Jahren sind vier Fregatten der MEKO 200 HN Klasse im Dienst der Hellenic Navy. Um die Lebensdauer dieser Flotte zu verlängern, plant die Marine eine umfassende Modernisierung, auch bekannt als Mid Life Upgrade. Die Originalhersteller der Systeme für die MEKO 200 HN Fregatten, nämlich thyssenkrupp Marine Systems und Thales, wurden um ihre Beteiligung an diesem Modernisierungsprojekt gebeten.

In einem Konsortium, dessen Vertrag am 12. Dezember 2023 von beiden Partnern unterzeichnet wurde, werden Thales und thyssenkrupp Marine Systems zusammenarbeiten, um das geplante Modernisierungsprogramm umzusetzen. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird thyssenkrupp Marine Systems die Modernisierung der Schiffsplattform übernehmen und als Systemhaus sowohl Konstruktionsunterlagen als auch Kommunikationssysteme liefern. Ein Unterauftrag für die Kommunikationssysteme wird an Hagenuk Marinekommunikation, eine Tochtergesellschaft von ATLAS ELEKTRONIK, vergeben. Thales wird das Combat System der MEKO 200 HN Fregatten mit dem Combat Management System TACTICOS bereitstellen und die Rolle des Sprechers im Konsortium mit Sitz in Hengelo, Niederlande, übernehmen.

blank
blank

Oliver Burkhard, CEO von thyssenkrupp Marine Systems, betont die Bedeutung des gemeinsamen Vertrags für die Stärkung der Partnerschaft mit der griechischen Marine. Die Modernisierung der Fregatten ist nicht nur ein bedeutender Meilenstein, der das Orderbuch stärkt, sondern unterstreicht auch die Position und Stärke von thyssenkrupp Marine Systems als maritimes Powerhouse, das Elektronik, Überwasser- und Unterwasserschiffbau unter einem Dach vereint. Durch die Unterbeauftragung einer griechischen Werft vor Ort wird thyssenkrupp Marine Systems die schiffsplattformseitigen Anpassungen übernehmen, und das Konsortium wird als exklusiver Ansprechpartner für die griechische Marine fungieren. Der Auftragseingang wird im Jahr 2024 erwartet.

Redaktion / ck