Print Friendly, PDF & Email

Auf der Peene-Werft der Lürssen Gruppe in Wolgast ist die vierte Korvette des 2. Loses K130 auf Kiel gelegt worden. Die Korvette ist das neunte Schiff der Braunschweig-Klasse und soll die Kennung F268 und den Namen Augsburg erhalten. Bisher trug den Namen Augsburg eine F122-Fregatte der Bremen-Klasse, die 2019 außer Dienst gestellt worden ist.

Der Vertrag über das 2. Baulos der K130 ist 2017 geschlossen worden. Dafür waren 2,4 Milliarden Euro bereit gestellt  Die ARGE K130, bestehend aus Lürssen Werft, Thyssenkrupp Marine Systems und German Naval Yards Kiel baut seit 2019 die fünf Schiffe. Lürssen baut auf der Peene-Werft alle fünf Heckteile und in Bremen zwei Vorderschiffe. German Naval fertigt die drei anderen Vorderschiffe der Korvetten. Zusammengefügt werden die beiden Teile durch die Lürssen-Tochter Blohm+Voss in Hamburg. Dort finden auch die Endausrüstung und die Inbetriebnahme statt. Thyssenkrupp Marine Systems unterstützt das Projekt mit Konstruktionsleistungen.

Die Indienststellung der ersten Korvette (Köln F265) des 2. Loses ist für Anfang 2023 geplant. Bis 2025 soll der Zulauf aller Schiffe beendet sein.

Baubeginn der K130-Korvette Augsburg

Gerhard Heiming