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Die Bundeswehr ist eine Einsatzarmee. Damit ist die körperliche Leistungsfähigkeit ein wichtiges Kriterium, um den Anforderungen des Soldatenberufs gerecht zu werden. Zudem leistet die Bundeswehr mit der Förderung des Leistungssports auch eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die während der Olympischen Sommerspiele von Tokio gewürdigt wurde.

Ein attraktiver Arbeitgeber mit 269 olympischen
Medaillen

Mit ihren insgesamt 890 Sportsoldatinnen und -soldaten sowie den 26 paralympischen Athletinnen und Athleten – verteilt auf 15 Sportfördergruppen – ist die Bundeswehr ein attraktiver Arbeitgeber und der größte Förderer des Hochleistungssports in Deutschland.

Das Fördersystem ist als fester, anerkannter Bestandteil in das Gesamtsystem des deutschen Leistungssports eingebunden und ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann.

Die bisherigen Erfolge zeigen, wie zielführend und sinnstiftend diese Maßnahmen greifen bzw. sind. So waren Spitzensportlerinnen und -sportler der Bundeswehr seit der Wiedervereinigung an rund 45 Prozent (269 Medaillen) der deutschen Medaillenerfolge bei Olympischen Sommer- und Winterspielen beteiligt.

Sport in der Bundeswehr – Von der körperlichen Leistungsfähigkeit über den Militärsport und die Invictus Games bis hin zu Olympia
Rollstuhlleichtathleten bei den Invictus Games 2016 in Orlando, Florida, am 10.05.2016. Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke

Road to Tokyo

Seit dem 23. Juli 2021 prägen erneut Spitzensportlerinnen und -sportler der Bundeswehr durch ihr Auftreten bei den Olympischen und Paralympischen Sommerspielen in Tokio das Bild Deutschlands. Doch 2021 sind es andere Spiele. Auch wenn die Olympischen Spiele und die Paralympics in Tokio durchgeführt werden, ist all das, was den Reiz dieser Spiele ausmacht – die vielen internationalen Zuschauerinnen und Zuschauer, die Verständigung der Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt – diesmal nicht gegeben. Man bewegt sich in sogenannten Bubbles. Die Sportlerinnen und Sportler können das olympische Dorf nur für ihre Wettkämpfe verlassen, gleichzeitig ist der Zeitraum ihres Aufenthalts bei den Spielen kürzer. Es gibt auch kein Deutsches Haus als Kommunikationstreffpunkt nach den Wettkämpfen für Presse und Funktionäre.

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