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Die Plath-Gruppe mit Hauptsitz in Hamburg will mit einer dezentraleren Organisationsstruktur und eigenständig auftretenden Geschäftsbereichen künftig noch besser auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen und das eigene Wachstum stärken. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt, soll es die neue Struktur ermöglichen, zusätzlich zu den Sicherheitsbehörden als Kernzielgruppe weitere Kundensegmente wie etwa Systemintegratoren zu erschließen.

Unter dem Dach der Plath-Group würden die fünf Geschäftsbereiche noch eigenständiger und fokussierter im Markt agieren, heißt es weiter. Ziel sei es, Kunden besser für ihre taktischen und strategischen Operationen mit präziser Sensortechnologie, leistungsstarker Software, passgenauen Systemen und maßgeschneiderten Services auszustatten. Nach Angaben des Unternehmens gab es bislang keine Business Divisions, sondern lediglich den Auftritt als Plath GmbH. Die neuen Bereiche verfügen demnach jeweils über einen eigenständigen Vertrieb und spezielle Ansprechpartner. Der Startschuss für die neue Struktur ist in der vergangenen Woche gefallen.

Die fünf Geschäftsbereiche von Plath und ihre über 500 Experten sind nach Angaben des Unternehmens über Standorte in Deutschland, Europa und Asien verteilt. Sie bedienen dabei unterschiedliche Aspekte des Aufklärungszyklus.

Der Geschäftsbereich Systems & Integration (S&I) sei innerhalb der Unternehmensgruppe der zentrale Ansprechpartner für alle Systemanfragen, heißt es in der Mitteilung. Der Bereich unterstütze seine Kunden von der Konzeption über die Systemintegration und Inbetriebnahme und auch während der Betriebsphase.

Der Geschäftsbereich Plath Sensors bietet den Angaben zufolge Sensortechnologie zur Signalerfassung. Dazu zählen hochempfindliche Antennen, Funkpeiler sowie –empfänger.  Die Versorgungssicherheit werde durch hauseigene Produktion in Deutschland gewährleistet, schreibt das Unternehmen.

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Der Geschäftsbereich Plath Radio Reconnaissance Software biete leistungsfähige Software für automatisierte Funkaufklärung sowie für taktische Einsätze. Laut Hersteller lassen sich die Produkte sensor- und herstellerneutral einsetzen.

Eigenständige GmbHs unter dem Dach der Plath Group sind Joint Intelligence Analytics (Innosystec GmbH) und die Signal Analysis and Signal Monitoring (Procitec GmbH). Während Innosystec als Softwarespezialist auf die Handhabung und Analyse von großen Datenmengen spezialisiert sei, ermögliche die Produktlinie go2SIGNALS der Procitec  die Überwachung, Verarbeitung und Analyse von HF- und V/UHF-Signalen in taktischen und strategischen Einsatzszenarien, so das Unternehmen.

„Mit unserer neuen Struktur und dem Fokus auf datenbasierte Krisenfrüherkennung passen wir uns in der Plath Group an diese Situation an. Wir geben unseren Geschäftsbereichen die Möglichkeit, mit ihrer Expertise flexibler agieren zu können und weiter zu wachsen“, wird Nico Scharfe, geschäftsführender Gesellschafter der Plath Unternehmensgruppe, in der Mitteilung zitiert.

Überdies präsentiert sich die mittelständische Unternehmensgruppe mit einem überarbeiteten Kommunikationsauftritt samt neuer Webseite auf www.plathgroup.com.