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Von den vier zum Wettbewerb eingeladenen Bietern haben drei – BAE Systems mit CV90, GDELS mit Ascod und Rheinmetall mit Lynx KF41 – ihre ersten Angebote für den Ersatz  der veralteten sowjetischen BVP-2 im tschechischen Heer abgegeben.

Die PSM Projekt System & Management hat sich entschlossen, den Schützenpanzer Puma nicht anzubieten, da aus Unternehmenssicht der Puma nur mit einem kostspieligen Umbau an die Anforderungen angepasst werden könnte. Diese Begründung veröffentlichte das tschechische Verteidigungsministerium.

Nach Auswertung der vorliegenden Angebote sollen die Wettbewerber in absehbarer Zeit zur Abgabe eines endgültigen Angebots aufgefordert werden.

Nur noch drei Schützenpanzer im Wettbewerb in Tschechien
Nur noch drei Schützenpanzer im Wettbewerb in Tschechien

Tschechien will rund 210 Infanteriekampffahrzeuge erwerben und hat dafür knapp zwei Milliarden Euro eingeplant. Die Fahrzeuge sollen – zumindest teilweise – in Tschechien produziert werden. Während BAE Systems und GDELS dafür Partner-Unternehmen im Land beteiligen wollen, hat Rheinmetall begonnen, Personal für eine eigene Produktionsfirma zu rekrutieren.

Gerhard Heiming