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Mit dem Abschluss der Entwicklung des Captor-E Radar mit elektronischer Strahlschwenkung (AESA = Active Electronically Scanned Array) durch Euroradar – ein Konsortium aus Leonardo (Großbritannien, Italien), Indra (Spanien) und HENSOLDT (Deutschland) erhalten die Kampfflugzeuge Eurofighter ein Radar mit erheblich vergrößertem Suchbereich.

Nach erfolgreichem Abnahmetest hat HENSOLDT jetzt bereits die zweite serienreife Antenne an Leonardo UK in Edinburgh ausgeliefert. Damit kann die Produktion der sogenannten E-Scan-Antenne am HENSOLDT-Standort in Ulm planmäßig anlaufen; der Weg ist frei für die Auslieferung der ersten Radare ab Mitte 2019.

Die Weiterentwicklung der Radartechnologie ist einer der Schwerpunkte des Sensorspezialisten HENSOLDT. So betreibt HENSOLDT an seinem Standort Ulm eine der größten Reinraumproduktionslinien für Hochfrequenz-Bauteile in Europa. HENSOLDT-Radare sind bei Streitkräften weltweit im Einsatz – u.a. bei der US Navy und der Deutschen Marine sowie auf den Luftstützpunkten der kanadischen, australischen und deutschen Luftwaffe.

Gerhard Heiming

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