Am 23. April hat das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE in Leipzig einen neuen Standort für Forschung und Innovation in Verteidigung und Sicherheit eröffnet, wie das Institut am 27. April mitgeteilt hat.

Forschungsnetzwerk I2SN

Zur Eröffnung hat das FKIE in einer festlichen Konferenz zum Thema „Gesamtstaatliche Verteidigung und Resilienz“ erstmals einen Einblick in seine Forschungs- und Innovationsthemen am neuen Standort gegeben. Mit der Konferenz wurde auch das neuen sächsischen Forschungsnetzwerks „Innovation in Integrierter Sicherheit und Nachhaltigkeit“ (I2SN) eröffnet. Darin verantwortet das Fraunhofer FKIE das Themenfeld „Cyber/IT“ und stellt mit seinem stellvertretenden Institutsleiter, Prof. Dr. Christoph Igel, auch den Netzwerksprecher. Das Netzwerk wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) gefördert.

Mit einer festlichen Konferenz zum Thema „Gesamtstaatliche Verteidigung und Resilienz“ wurde der neue FKIE-Standort in Leipzig eröffnet. (Foto: FKIE)

Lernlabor Cybersicherheit

Mit „Software Defined Defence“ sowie „Cybersicherheit und Resilienz“ setzt das Fraunhofer FKIE nach eigener Angabe an seinem neuen Standort in Leipzig auf Themen, die zu den Forschungsschwerpunkten des Verteidigungsinstituts gehören und denen wachsende Bedeutung für die zukünftige Sicherheits- und Verteidigungsstruktur in Deutschland zukommt. Ergänzend wirke das Institut in Mittel-/Ostdeutschland auch noch im „Lernlabor Cybersicherheit“ zu digitaler Forensik an der Hochschule Mittweida sowie mit einem im Aufbau befindlichen „Joint Research & Testing Lab“ zu Transfer und Innovation in landbasierten Operationen in Löbau (Oberlausitz).

Gerhard Heiming