Zu Jahresbeginn hat Rheinmetall seine Struktur neu geordnet. Der operative Bereich umfasst jetzt fünf Divisionen. Zum Jahresende 2025 ist (zivile) Division Power Systems aus dem operativen Bereich genommen worden. Die Division ist in der Abwicklung. Teile des Personals und der Infrastruktur werden verkauft. Ein Teil wird in militärische Kapazitäten der verbleibenden Divisionen übernommen. Die Abwicklung soll im 2. Quartal 2026 abgeschlossen werden.
Vehicle Systems
Die umsatzstärkste Division bleibt Vehicle Systems, die militärische Rad- und Kettenfahrzeuge herstellt. Zum Portfolio gehören logistische Lkw HX2 sowie Anteile am GTK Boxer, Schützenpanzer Puma und Kampfpanzer Leopard.
Weapon and Ammunition
Die Division Weapon and Ammunition stellt Waffenanlagen in Kalibern von 20mm bis 155mm her und die Munition dazu. Aktuell wird die Produktion von 155mm-Artilleriemuitnion stark ausgeweitet.
Die Division Electronic Solutions wurde entsprechend den schon bestehenden Clustern aufgeteilt. Es entstanden:
Air Defence
Die Division Air Defence umfasst den stark wachsenden Bereich Luftverteidigung mit unter anderem den Produkten Skyranger und Skynex.
Digital Systems
Die Division Digital Systems befasst sich mit dem Infanteristen der Zukunft und mit digitalen Systemen wie der D-LBO, mit Drohnen und Systemen der Drohnenabwehr, mit Satellitensystemen und nicht zuletzt mit dem Bau des F-35-Airframes.
Naval Systems
Die am 2. März von Rheinmetall übernommene NVL-Werftengruppe wird als Division Naval Systems in den Konzern eingegliedert.
Mit den fünf Divisionen stellt sich Rheinmetall als universelles Unternehmen auf, das Produkte für alle Dimensionen Land, Luft, See, Space und Cyber anbietet.
Gerhard Heiming


















